Pfennigkraut Pflege – so klappt die Kultivierung bestens

Pfennigkraut pflegen ist eigentlich ganz einfach. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Schritte dazu.Pfennigkraut pflegen ist eigentlich ganz einfach. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Schritte dazu.

Das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) ist auch unter der Bezeichnung Münzkraut bekannt. Seinen Namen verdankt es den gelben Blüten, die im Design an kleine Goldmünzen erinnern. Siedelt sich die robuste Staude in der freien Natur an, gedeiht sie bevorzugt im Mai bis Juli auf feuchten Wiesen und in Wassernähe. Im heimischen Garten entfaltet sie ihr hohes Wachstumspotential als schmucker Bodendecker und insbesondere als Ufergewächs an feuchten Wasserstellen. Die Pfennigkraut Pflege ist anspruchslos und gelingt schon mit wenig Aufwand.

Der richtige Standort für das Pfennigkraut

Pfennigkraut wächst fast an allen hellen Standorten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lage im Halbschatten oder im Schatten liegt. Allerdings muss bei einem Platz in der Sonne der Boden immer etwas feucht bleiben.

Die Kultivierung und Pfennigkraut Pflege beginnt im Herbst oder Frühjahr. Sie kann über Samen oder geteilte Setzlinge erfolgen. Da das Gewächs dazu neigt, stark in die Breite zu wachsen oder gar zu wuchern, benötigt es einen Pflanzabstand von mindestens 30 Zentimetern.

Die richtige Langzeit-Konsistenz des Bodens ist locker und durchlässig. Allerdings sollte der Untergrund eher nass als zu trocken gehalten werden. Hält die Trockenheit an, verwelkt das Münzkraut rasch und blüht weniger schön. Ratsam ist eine Schicht aus Mulch, damit die Erde die Feuchtigkeit länger halten kann. Die richtige Bodenmischung besteht aus Gartenerde, Kompost und etwas organischen Langzeitdünger ( Hornspäne ).

Da das Pfennigkraut seine Heimat in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens hat, hält es Kälte gut aus und gilt als winterhart. Allerdings kann das Laub an ausdauernd sonnigen und trockenen Kältezeiten auch Schaden nehmen. Als Gegenmaßnahme erfolgt das Gießen auch im Winter, d.h. an frostfreien Tagen.

Lesen Sie hier: Weitere winterharte und blühende Bodendecker für Ihren Garten.

Pfennigkraut in einem Gefäß kultivieren

Die Pfennigkraut Pflege gelingt sowohl im Beet als auch im Topf oder im Kübel. Allerdings benötigen die Gefäße eine Dränageschicht, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Als Substrat eignet sich eine humose Gartenerde ebenso gut wie eine normale Blumenerde.

Im Winter muss das Pflanzgefäß vor Kälte geschützt werden. Als Maßnahme dient eine Umwicklung mit Folie, Jutestoff, Bast- oder Schilfmatte. Steht der Topf dazu in Schräglage, kann überschüssiges Niederschlagswasser ablaufen und die Wurzeln werden vor Frost geschont.

Sie können Pfennigkraut auch ohne Probleme im Topf halten. Was Sie dann bei der Pfennigkraut Pflege beachten müssen, zeigen wir Ihnen.Sie können Pfennigkraut auch ohne Probleme im Topf halten. Was Sie dann bei der Pfennigkraut Pflege beachten müssen, zeigen wir Ihnen.

Pfennigkraut Pflege: Gießen und Düngen

Der Wasserbedarf des Krautes ist hoch, und eine regelmäßige Wassergabe ist Pflicht. Außer der Standort liegt nahe an einem Gewässer und der Boden bleibt anhaltend feucht. Die beste Tageszeit zum Gießen im Sommer ist der frühe Morgen oder der späte Abend. Auf diese Weise strahlt die Sonne nicht auf die feuchte Pflanze und schädigt diese.

Der Nährstoffbedarf ist mäßig. Erhält der Boden bei der Neupflanzung bzw. im Frühjahr etwas Kompost und organischen Dünger (Hornspäne), wird eine Nachdüngung erst im zweiten Wachstumsjahr notwendig. Geeignet ist eine handelsübliche Langzeit-Staudennahrung sowohl organische als auch mineralische Nahrung. In der Folgezeit genügt eine Düngung alle 2 bis 3 Jahre.

Pfennigkraut Pflege: Vermehren

So wuchsfreudig wie das Pfennigkraut ist, desto leichter lässt es sich vegetativ vermehren. Dies gelingt durch Aussaat, Ausläufer, Stecklinge oder Teilung:

Aussaat: Das Saatgut wird aus den reifen Fruchtständen nach der Blüte gewonnen. Die Samen keimen am besten in feuchter Anzuchterde und unter einer Abdeckung aus durchsichtiger Kunsststofffolie. Konnten sich die Keimlinge kräftig entwickeln, dürfen sie in das Gartenbeet oder in ein Gefäß mit Blumenerde. Wichtig ist, dass das Substrat immer gleichmäßig feucht gehalten wird.

Ausläufer: Die Ausläufer wurzeln an den Blattknoten. Zum Vermehren werden sie von der Mutterpflanze vorsichtig abgetrennt und an den neuen Standort gepflanzt. Anschließend sind sie ausgiebig zu wässern.

Teilung: Die Teilung erfolgt sowohl im Frühjahr als auch im Herbst. Dazu wird ein gesundes Pfennigkraut aus dem Boden geholt und der Wurzelballen mit der Hand geteilt. Wichtig ist, dass an jedem Teilstück ausreichend Wurzelwerk und Blätter vorhanden sind. Jedes Stück wird extra eingepflanzt und gewässert.

Kopfstecklinge: Kopfstecklinge werden von jungen Trieben unterhalb eines Blattknotens abgeschnitten. Auszuwählen sind 5 bis 15 cm lange Triebe, an denen jeweils mehrere Blätter aber keine Blüten und Knospen vorhanden sind.

Schädlinge und Krankheiten

Im Verglich mit anderen Pflanzen ist das Pfennigkraut sehr resistent gegen Schädlinge und Krankheiten. Einzig und allein mögen es die Schnecken und fressen daran. Der Schaden lässt sich durch das regelmäßige Absammeln begrenzen.

Pfennigkraut Pflege: Expertentipps

Um eine Wucherung zu verhindern und die Pfennigkraut Pflege etwas zu kontrollieren, kann ein Schnitt der Ausläufer erfolgen. Da sich im dichten Wuchs des immergrünen Laubes nützliche Insekten verstecken, ist es ratsam, den Eingriff erst im Frühjahr durchzuführen. Die Triebstücke lassen sich hervorragend als Stecklinge zur vegetativen Vermehrung nutzen. Übrigens dient Pfennigkraut auch als Heilpflanze. Es soll bei Magen-Darm-Beschwerden helfen, antiseptisch und entzündungshemmend wirken.


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