Persönliche Gedanken zur Bloggerszene - Teil 1

Ich habe echt lange gebraucht, bis ich wusste, wie dieser Beitrag heißen wird und worum es gehen wird. Mal wieder hatte ich ein kreatives Tief. Und so langsam bin ich wirklich angenervt von den vielen Tiefs in Sachen Kreativität und Schreiben bzw. Bloggen. Denn mittlerweile frage ich mich, ob das normal ist. Ich befürchte, eher nicht.

Jedenfalls, war ich mal wieder in einem kreativen Loch und hatte keine Ahnung, was ich als nächstes auf meinem Lifestyle Blog bringen soll. Ja, das neue Blogger-Jahr 2018 hat bei mir leider so angefangen. In meiner Verzweiflung habe ich dann auf Facebook einfach mal in verschiedene Gruppen gefragt, was die Leute da draußen gerne auf meinem Lifestyle Blog lesen würden. Ich wollte einfach wissen, für was ihr euch besonders interessiert und so nach und nach auf die Themen eingehen - sollten sie zu meinem Blog und zu mir passen. Leider kam so gut wie kein Feedback zurück. Und ich kann euch sagen, das ist ziemlich enttäuschend. Dazu aber im zweiten Teil dann mehr.

Ein, zwei Antworten habe ich dennoch auf meine Frage bekommen. Eine Leserin wünschte sich, dass ich meine persönlichen Gedanken zur aktuellen Bloggerszene mit euch teile. „Ok, klar, warum nicht.", dachte ich mir. Die Idee passt mir gerade sowieso total in den Kram und so habe ich ein cooles Thema für einen neuen Blogbeitrag - meinen ersten Blogbeitrag im Jahr 2018.

Persönliche Gedanken zur Bloggerszene - Teil 1

Ich teile nun also meine persönlichen, ehrlichen Gedanken zur aktuellen Bloggerszene mit euch. Dabei werde ich einfach alles rauslassen, was ich so denke und erfahren habe. Es soll hier schließlich wie vorher auch schon sehr authentisch und ehrlich auf Maikikii zugehen. Ich denke, es kommt am besten bei euch an, wenn ich einfach so schreibe, wie ich denke und wie ich es auch einer Freundin oder meinem Freund erzählen würde. Diese Ehrlichkeit und Echtheit möchte ich auf meinem Lifestyle Blog sowieso noch größer und wichtiger werden lassen. Wie ich das genau meine, erzähle ich euch übrigens im Blogpost „Was ich in 2018 (an mir) ändere", der schon bald auf Maikikii online kommen wird. Wenn euch das interessiert, verfolgt mich auf meinem Blog weiterhin, dann werdet ihr mitbekommen, wann der Post online ist.

Jetzt aber endlich zum Thema.

Meine Gedanken zur Bloggerszene

Die aktuelle Bloggerszene ist sehr vielfältig - positiv sowie negativ. Es gibt meiner Meinung nach Blogger, die großartig sind und die niemals etwas anderes machen sollten. Andererseits gibt es aber auch Blogger, bei denen ich mich frage: „Warum?" Diese durchmischte Bloggerszene hat natürlich auch Auswirkungen auf mich als Bloggerin - positiv sowie negativ.

Zu viel Druck und keine Ideen mehr

Wie oben schon erzählt, stecke ich momentan mal wieder in einem kreativen Tief. Ja, mal wieder. Und das kommt nicht von ungefähr. Ich bin mir sicher, dass diese Situation immer öfter wegen dem ganzen Druck entsteht, der momentan in dieser Szene herrscht. Ich habe ständig das Gefühl, ich muss richtig coolen Content bringen, super inspirierende Posts schreiben, beeindruckende Kooperationen an Land ziehen, und, und, und. Wie soll man da bitte noch kreativ sein?! Ich kann diesen ganzen Druck jedenfalls gar nicht gebrauchen. Er beeinflusst mich leider immer mehr und macht mir total schlechte Laune. Ich bin unkreativ, weiß überhaupt nicht mehr, was ich noch auf dem Blog schreiben soll, finde sogar meine „alten" Ideen, die ich in einer kreativen Zeit aufgeschrieben hatte, scheiße und veröffentliche letztendlich wieder keinen neuen Blogpost.

Persönliche Gedanken zur Bloggerszene - Teil 1

Das Ganze zieht sich dann eine Weile hin. Bis ich mal wieder erkenne, dass ich mich von dem Druck nicht beeinflussen lassen sollte und mir doch irgendwie wieder eine Idee rauswürge - oder bis ich in Facebook-Gruppen Leute frage, was sie auf meinem Blog lesen wollen. Naja, letztendlich habe ich dann wieder Content auf meinem Blog, aber verbessert ist die Situation damit nicht und so wird das nächste kreative Tief bestimmt kommen. Also heißt es für mich: die Situation verbessern, mich nicht mehr so sehr von dem ganzen Druck beeinflussen lassen und hoffen, dass das irgendwie klappt und ich nie wieder einen so leeren Kopf haben werde. Vielleicht ändert sich ja auch noch irgendwann irgendwas an diesem Druck, der in der aktuellen Bloggerszene gerade herrscht. Wer weiß.

Wer ist wirklich noch authentisch?

Gute Frage. Manchmal weiß man gar nicht mehr so genau, wer wirklich noch so ist, wie er ist. Würde er das auch im echten Leben so sagen oder schreiben? Findet sie das wirklich gut oder nur, weil sie Geld dafür bekommt, das zu sagen? Ich kann es einerseits verstehen, wenn Blogger Werbung für Produkte machen. Schließlich ist es einfach einer ihrer Einnahmequellen und „nur" für den Blogtext bekommt heute leider fast kein Blogger mehr ausreichend Geld. Umso härter müssen Blogger natürlich dafür kämpfen, ihr Gehalt zusammenzubekommen, jedenfalls, wenn sie davon leben.

Ja, auch ich mache Werbung für verschiedene Sachen und bekomme dafür Geld. Auch ich muss gucken, dass ich Geld zum Leben bekomme. Ich kann die Werbung vieler Blogger also definitiv verstehen und andererseits nervt sie mich aber auch. Vor allem, wenn es unauthentische Werbung und wenn es schlicht und einfach zu viel Werbung ist.

Es gibt so viele Kollegen, die für alles und jeden Werbung machen. Und, wenn das Produkt oder das Unternehmen eigentlich nicht zu ihnen passt, dann tun sie eben so. Auf Dauer ist das einfach total unauthentisch und unehrlich. Viele Leser und Follower merken das. Verständlich, ist es doch meist auch so offensichtlich.

Persönliche Gedanken zur Bloggerszene - Teil 1

Umso wichtiger ist es, denke ich, in der heutigen Zeit als Blogger so authentisch wie möglich zu sein. Ja, man kann als Blogger auch mal was getan haben, von dem man im Nachhinein vielleicht nicht mehr so überzeugt ist, wie man es anfangs war. Ich bin auch schon mal eine Kooperation eingegangen, die ich mir letztendlich auch hätte sparen können. Ich habe auch schon mal einen Link zu einer Website gesetzt, wohin ich heute keinen Link mehr setzen würde. Aber mein Gott, das ist doch nicht so schlimm. Unglaubwürdig ist es nämlich eher, tausend Mal sagen zu müssen, dass man immer hinter allem hundertprozentig stand, dies und das sich sowieso gekauft hätte, bla, bla, bla. Natürlich hat keiner dieser Blogger, die das jede Woche mindestens drei Mal predigen müssen, jemals einen Fehler gemacht, was Werbung angeht und natürlich finden sie all diese 1238478345 Produkte, die sie mehrmals täglich präsentieren, super toll und können sie deshalb weiterempfehlen. Ist klar! Ich finde dieses Verhalten ziemlich unauthentisch. Viele Blogger meinen, sie müssen heutzutage so tun als wären sie total authentisch und ehrlich, anstatt es einfach zu sein.

Klar, ohne jegliche Werbung kommt nicht viel Geld über das Bloggen zusammen und sie gehört einfach zum Blogbusiness dazu. Ich denke, es ist wichtig, Sachen und Unternehmen für eine Kooperation auszuwählen, hinter denen man wirklich steht und die man einfach gut findet - und ja, ich finde, man kann auch gerne mal ein neues Produkt austesten. Und solange man die Follower und Leser nicht mit Werbung überhäuft, ist das doch alles völlig in Ordnung. Jedenfalls sollte man nicht so tun müssen als wäre man authentisch oder das tausend Mal am Tag sagen oder schreiben müssen, denn dann wird es ziemlich nervig und wirkt erstrecht unauthentisch. Einfach so sein, wie man ist, reicht eigentlich völlig aus, denke ich.

...Fortsetzung folgt: In Teil 2 meines Beitrags „Persönliche Gedanken zur Bloggerszene", der bald auf dem Lifestyle Blog erscheint, spreche ich noch weitere Probleme des aktuellen Bloggermarkts an und teile mein Fazit über all das mit euch.


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