Perfekte Profi-Mund-Pflege für daheim mit Cervitec

Hallo ihr Lieben,

heute soll es sich wieder einmal um eines meiner liebsten Themen drehen: der Mundpflege – gern ignoriert, minderwertig ausgeführt oder teilweise sogar ganz vergessen. Mindestens einmal in Halbjahr berichte ich hier gern übermeine aktuelle Rutine, neue Produkte und eigenen Erfahrungen, da ich teilweise problematische Zeiten mit meinen Zähnen durchmache bzw. durchgemacht habe. Meinen letzten Bericht aus dem Januar findet ihr hier.

cervitec gel

Meine Zähne wären neulich erst beim halbjährigen Check und zu professionellen Reinigung und ich kann stolz sagen, es ist alles super. Dank kleiner Helferlein (sprich: Zahnbürste +) klappt es auch daheim die Zähne optimal zu reinigen.

Vor einiger Zeit hatte ich das große Glück und war von der Ivoclar Vivadent AG nach Liechtenstein zu einer Pressekonferenz rund um das Thema "Zahngesundheit 2.0" eingeladen. Ein neues Produkt, ein paar Eindrücke sowie Tipps und Tricks für daheim möchte ich euch heute vorstellen.

Cervitec® Gel

cervitec produkte

  • Cervitec® Gel ist ein professionelles Mundpflege-Gel, welches den Wachstum des bakteriellen Biofilm reduzieren und vor Entkalkung schützen soll.
  • Speziell bei Personen mit hohem Kariesrisiko, mit Gingivitis, Parodontitis oder Prothesenstomatitis empfiehlt sich das Gel auch unterstützend während der Therapie.
  • Durch die intelligente Zweier-Kombi aus Chlorhexidin (0,2%) und Fluorid (900ppm) kann ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung des Zahnersatzes und Wiederherstellung der Mundgesundheit geleistet werden. Der milde (nicht beißende) Geschmack des Gels macht die Anwendung besonders angenehm.
  • Tipp: Am besten, man verwendet es täglich, vorzugsweise abends, damit sich die positiven Effekte quasi über Nacht voll entfalten können.
  • Cervitec® Gel ist in Apotheken erhältlich.
Zahngesundheit 2.0

zahnmedizin 2.0

  • Machen wir uns nichts vor: die richtige Mundpflege ist das A und O für perfekte Zähne bis ins hohe Alter.
  • Laut der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie fehlen hierzulande jedem Erwachsenen im Schnitt 2,7 Zähne, bei den Senioren (65-74 Jahre) sind es 14,2 Zähne. Diese Lücken werden überwiegend durch festen Zahnersatz geschlossen und der Trend geht dahin, dass sich immer mehr einen implantatgetragenen Ersatz wünschen. Keiner möchte Prothesen oder Zahnersatz der auch noch so aussieht – vielmehr soll auch hier das Gesamtbild wieder stimmig sein: Zahnersatz soll nicht wie Zahnersatz aussehen, sondern sich optimal zu den vorhanden Zähnen einreihen.
  • Ich persönlich bin immer wieder überrascht, wie teuer ein Zahnarztbesuch werden kann – egal ob Zahnreinigung oder eine zusätzliche (für die Krankenkasse unnötige) Spritze sind hier nur ein Topfen auf der heißen Zahnarztrechnung. Aber was machen außer die Rechnung zu begleichen?! Teuer wird es schon, wenn Zahnspangen (bei Kindern/Erwachsenen) oder gar Zahnersatz gezahlt werden müssen. Die Kosten bei Zahnersatz liegen im Schnitt bei knapp 1.400 Euro pro Zahn, von denen man mehr als 50 Prozent als Versicherter selbst zahlen darf. Wohlgemerkt diese Summe ist für einen normalen Ersatz, kein hochpreisiges oder unbedingt ästhetisch ansprechendes Produkt. Hier lohnt es sich offen mit seinem Zahnarzt zu sprechen: was möchte ich und vor allem wie sollen meine Zähne aussehen, sofern Ersatz anstehen sollte.
  • In Liechtenstein bekam ich einen tollen Einblick, was mit den richtigen Materialien und einem tollen Zahnarztteam alles möglich ist. Man konnte den Unterschied zwischen „echtem“ Zahn und Ersatz nicht erkennen. Hier lohnt sich auf jeden Fall langfristig zu denken und sich ausführlich mit seinem Zahnarzt auszutauschen.
Gesund im Mund: So klappt’s!

Hier gibt’s noch die fünf besten Tipps für eine perfekte Mundhygiene:

  1. Nicht auf alte Feger verlassen! Die Reinigungskraft einer Zahnbürste lässt zügig nach, die Borsten fransen aus und es siedeln sich Bakterien darin an. Spätestens alle zwei Monate sollte man sich daher eine neue Putzhilfe anschaffen. Optimal: Zahnbürsten mit weichen, abgerundeten Kunststoffborsten, eher kurzem Kopf und unterschiedlich geformten Borstenabschnitten. So kommt man auch in schwer zugängliche Bereiche.
  2. Richtig Putzen! Zähne sollten morgens sowie abends vor dem Schlafengehen jeweils drei Minuten lang geputzt werden – optimal wäre noch eine dritte Putzphase in der Mittagszeit. Die richtige Technik: Die meist einfach zu erreichenden Kauflächen werden klassisch mit kurzen Vor- und Zurückbewegungen gereinigt. Die Zahnaußenseiten kreisend bürsten. Die Zahninnenseiten von unten nach oben auswischen. Dafür setzet man die Zahnbürste am Zahnfleischrand an und führt sie in kleinen rüttelnden Bewegungen vom Zahnfleisch weg. Bitte nur sanft drücken. Grundsätzlich gilt: Immer von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zahn) putzen.
  3. Richtig einfädeln! Die Zahnzwischenräume sollten einmal täglich gereinigt werden, im Idealfall abends, mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.
  4. Warten! Bei Obst und Fruchtsäfte heißt es warten! Säure-Alarm: Fruchtsäuren weichen den Zahnschmelz auf! Es braucht etwas Zeit, bis er über den Speichel wieder ausreichend mit festigenden Stoffen wie Fluorid versorgt wird. Deshalb erst nach ca. 30 Minuten zur Zahnbürste greifen. 
  5. Nichts ersetzt den Profi! Zweimal jährlich sollte man zur Kontrolle zum Zahnarzt sowie zur professionellen Zahnreinigung gehen.

Liechtenstein

Fazit für mich aus Liechtenstein: toll was man beim Thema Zahnersatz mittlerweile alles machen kann…

Zähne putzen nicht vergessen!

Peggy

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