Peking – China ohne Visum

Von Zeitundlust

Ihr habt Lust China zu entdecken, sprecht aber kein Wort chinesisch? Dann ist Peking genau der richtige Ort für den Start. Hier kommt ihr locker mit Englisch zurecht und könnt alles auf eigene Faust erkunden. In 3 Tagen ist zwar längst nicht alles zu sehen, aber man bekommt einen guten Eindruck über das, was China zu bieten hat.  Warum gerade 3 Tage in Peking verbringen? Ganz einfach: häufig gibt es super günstige Flüge von Europa nach Asien, die einen Zwischenstopp in Peking beinhalten. Es lässt sich sogar oft Geld sparen durch einen Aufenthalt in Peking! Und das allerbeste ist, dass ihr bei einem Aufenthalt von weniger als 72 Stunden kein Visum für China beantragen braucht. Wie wir so einen Zwischenstopp in Peking genutzt haben und was es Spannendes in Peking zu entdecken gibt, das erfahrt ihr hier.

Wer nur ein paar Tage in der Stadt ist, der möchte möglichst schnell vom Flughafen ins Zentrum kommen und auch sonst keine Zeit im Straßenverkehr verschwenden. Gute Tipps für den öffentlichen Nahverkehr und den Transport vom Flughafen in die Stadt haben wir daher hier zusammengefasst.

Das Leben in den Hutongs

Den Morgen in Peking startet ihr am besten früh, wenn die ganze Stadt zum Leben erwacht. Ihr solltet unbedingt das traditionelle chinesische Frühstück probieren, das es in den kleinen Hutongs überall auf der Straße gibt. Hutongs, das sind kleine alte Gassen, in denen die Menschen in traditionellen, eingeschossigen Häusern leben. Die Zahl der Hutongs geht leider immer weiter zurück, da diese durch moderne Hochhäuser verdrängt werden.

Die Verbotene Stadt

Ganz oben auf der Liste der Top-Sehenswürdigkeiten in Peking steht die Verbotene Stadt. Aus diesem Grund zieht sie Jahr für Jahr Millionen von Besuchern an. Besonders unter Chinesen stellt sie ein beliebtes Ausflugsziel dar. Deshalb ist es am besten die Verbotene Stadt möglichst früh am Morgen zu besichtigen, wenn es noch nicht so voll ist. Plant auf jeden Fall einige Stunden Zeit an. Auf dem Gelände befinden sich über 800 Paläste und unzählige Pavilions. In einigen Räumen zeigt eine Ausstellung sogar, wie der letzte Kaiser von China in der verbotenen Stadt gelebt hat.

Der Jingshan Park

Am nördlichen Ausgang der Verbotenen Stadt befindet sich der Jingshan Park. Auf einem Hügel im Jingshan Park steht ein Pavillion, von dem aus man einen Blick über die Verbotene Stadt und ganz Peking hat. Die Aussicht hier ist einfach super!

Pekingente essen

Die Pekingente gehört zu den berühmtesten Gerichten der chinesischen Küche. Für uns war der Besuch in einem traditionellen Restaurant ein absolutes Highlight. Die Ente wurde direkt vom Koch vor unseren Augen tranchiert. Gegessen wird sie zusammen mit hauchdünnen Pfannkuchen und kleinen Beilagen aus Gemüse. Zum Abschluss gibt es noch eine Suppe.

Die Chinesische Mauer

Für die Chinesische Mauer ist es am besten einen ganzen Tag einzuplanen. Uns hat der Mauerabschnitt von Jiankou bis Mutianyu besonders gut gefallen, weil man sowohl einen unrestaurierten als auch einen restaurierten Teil der Mauer entlang wandern kann. Den großen Touristenmengen, die es in Badaling gibt, entkommt man hier auch bestens. Genaue Tipps zur Anreise und der Wanderung haben wir in unserem Artikel über die Chinesische Mauer zusammengefasst.

Tiananmen Square

Der Tiananmen Square oder auch Platz des Himmlischen Friedens liegt im Zentrum von Peking. Auf der Nordseite des Platzes steht das Tor des Himmlischen Friedens, hinter dem die Verbotene Stadt liegt. Auf dem südlichen Teil des Platzes steht das Mausoleum in dem der Leichnam Maos ausgestellt ist. Bei Sonnenuntergang findet am dem Tiananmen Square die Flaggen-Zeremonie statt, zu der sich jeden Abend zahlreiche Zuschauer versammeln. Es ist ein interessantes Spektakel und besonders spannend zu sehen, wie schnell sich die Menge im Anschluss wieder auflöst.

Märkte

An allen Ecken gibt es in Peking bunte Märkte und Händler.

Spaziergang bei Nacht

Das Leben in der Stadt erwacht abends erst richtig, wenn alle von der Arbeit zurück sind. Bei Nacht erleuchten tausende Lampignons in der ganzen Stadt. Im Zentrum Pekings kann man sich als Tourist auch nachts noch sehr sicher fühlen, da es eine hohe Polizeipräsenz gibt.