Pay Per Click Marketing: Lektion 1 Pay Per Click Marketing für Anfänger

Von Rigo Dade @Rigo_Dade

In den nächsten Tagen werde ich mehrere Lektionen veröffentlichen, die dir dabei helfen zu verstehen, wie Pay Per Click Marketing funktioniert („PPC"), um dein Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen online zu bewerben. In dieser ersten Lektion beginnen wir mit einer kurzen Übersicht über Pay Per Click Marketing und Pay Per Click Anbietern, damit du dich damit vertraut machen kannst, wie es funktioniert.

Warum Pay Per Click Marketing?

Das Internet ist schnell zu einem wichtigen Medium für Produkt- und Dienstleistungswerbung geworden.

Aber wie kann man sichergehen, dass der Zielkonsument die eigene Werbung sieht, wo es doch Millionen von Internetseiten gibt, die von Millionen von Nutzern besucht werden?

Ganz einfach: Weil man die PPC Werbeanzeigen unfassbar spezifisch und auf die gewünschte Zielgruppe angepasst schalten kann. Das versetzt einen in die Lage, exakt die Menschen mit der eigenen Werbe-Anzeige zu erreichen, die sich dafür auch interessieren.

Dazu kann man eine PPC Anzeige enorm hochskalieren, wenn eine Anzeige mit fünf Euro Tagesbudget funktioniert, kann man mehr Geld verwenden, um mehr Menschen zu erreichen. Dadurch kann man quasi auf Knopfdruck tausende Besucher auf eine bestimmte Webseite senden.

Was ist PPC?

Laut Definition ist PPC ein Internetwerbe-Modell, das verwendet wird, um Traffic für Internetseiten zu generieren, wobei der Werbende den Veröffentlicher (üblicherweise den Seitenbesitzer) bezahlt, wenn auf die Anzeige geklickt wird. Man beschreibt es einfach als „der Betrag, der ausgegeben wird, damit auf eine Werbeanzeige geklickt wird."

Obwohl das Werben mit PPC zu Beginn kompliziert erscheinen kann, ist es eigentlich ein sehr erschwinglicher Weg, gezielten Traffic auf die eigene Internetseite zu leiten. Und gezielter Traffic ist die einzige Art Traffic, die man bekommen möchte. Einfach gesagt: Man erstellt eine Kampagne und dann bezahlt man jedes Mal, wenn jemand sich durch die Anzeige auf die Internetseite durchklickt.

Das ultimative Ziel jeder Online-Werbekampagne ist es, die Anzeigen auf Internetseiten zu schalten, die regelmäßig von der gewünschten Zielgruppe besucht werden, wo sie das größte Kaufinteresse haben und natürlich Gewinn zu erzielen. Bevor man das tut, sollte man jedoch bestimmen, wer die Zielgruppe überhaut ist. Dann kann man einen Plan erstellen, wie hoch das gewünschte Tagesbudget ist, was man für Ergebnisse mit der PPC Kampagne erreichen will, welchen Anbieter/Plattform man wählt etc..

Es gibt viele PPC-Anbieter, einschließlich Google Adwords, Yahoo Search und Bing Ads; das sind drei der beliebtesten Orte zum Beginnen. Jedes dieser Programme arbeitet nach demselben Grundprinzip. Sie zeigen die Werbeanzeige auf relevanten Internetseiten an und man bezahlt jedes Mal, wenn jemand auf die Anzeige draufklickt. Obwohl sie alle ähnlich sind, gibt es bei allen eigene Richtlinien, die man befolgen sollte.

Hinweis: Auch sollte man nur mit einer Plattform starten und diese meistern bevor man zu der Nächsten wechselt. Ich persönlich empfehle für den Anfang Facebook Ads. Es ergibt keinen Sinn, seinen Fokus auf mehrere Plattformen zu streuen - konzentriere dich auf eine Quelle!

Hinweis: Wähle immer eine Traffic-Quelle, bei der du „Targetieren-Traffic" hast (Kaufinteresse/Interessiert).

Es ist eine gute Idee, sich mit den Regeln und Richtlinien vertraut zu machen, bevor man seine Werbekampagne startet. Sie bieten alle ausführliche Hilfedateien und Tutorials, die man verwenden kann, um sich weiterzubilden. Unter den folgenden Links kann man sie sich ansehen.

Facebook Ads:

https://www.facebook.com/business/products/ads

Google Adwords:

https://www.google.com/adwords

Yahoo Search:

https://advertising.yahoo.com

Bing Ads:

http://advertise.bingads.microsoft.com/en-us/sign-up

Wie funktioniert PPC?

Um zu verdeutlichen, wie Pay Per Click Marketing funktioniert, tun wir mal so, als hätten wir eine Internetseite über Sammelspielzeuge. Wir haben einen tollen Ratgeber über alle Sammelspielzeuge geschrieben und verkaufen ihn auf unserer Internetseite. Vielleicht verkaufen wir auch ein paar seltene Stücke.

Wir wollen gezielten Traffic für unsere Seite. In diesem Fall wären das Leute, die online nach Sammelspielzeugen gesucht haben. Sie sind bereits interessiert an dem Thema unserer Internetseite.

Das macht sie zu gezieltem Traffic.

Das beste Keyword für unsere Pay Per Click Kampagne wäre also: z.B. Sammelspielzeuge. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass andere Leute dasselbe Keyword möchten. Wir bieten also darauf und der Höchstbietende kann es nutzen.

Wenn unsere Internetseite speziell für Leute eingerichtet wäre, die mit Sammelspielzeugen Geld verdienen wollten, könnte das Keyword spezifischer und genau auf diese Leute ausgerichtet sein. Dieses Schlagwort bringt dann besser gezielten Traffic ein und hat weniger Konkurrenz.

Sobald man seine Keywords hat und beschlossen hat, wie viel man am Tag für seine PPC-Kampagne ausgeben möchte, schaltet das Unternehmen eine Anzeige, die auf die eigene Internetseite verlinkt. Wenn man das Keyword „Sammelspielzeuge" für sich gewonnen hat und jemand danach sucht, wird die Anzeige unter den Suchergebnissen angezeigt.

Wenn es außerdem noch Seiten gibt, die sich mit Sammelspielzeugen und anderen verwandten Schlagworten auseinandersetzen und die dem Netzwerk beigetreten sind, wird die Anzeige eventuell auch auf diesen Seiten angezeigt, damit der Besucher sich durchklicken kann.

Die Werbeanzeige wird so lange angezeigt, bis die erworbene Anzahl an Klicks erreicht wurde, dann wird sie bis zum nächsten Tag nicht mehr angezeigt. Wenn man also 100 Klicks für 5 € bekommt und man sein Budget für 5 € am Tag eingestellt hat, wird die Werbeanzeige nicht mehr an diesem Tag geschaltet, wenn diese 100 Klicks schon in den ersten 20 Minuten erreicht wurden.

Weil man so mit dieser Kampagne spielen kann, je nach Budget pro Tag, ist Pay Per Click ein exzellenter Weg, sein Geschäft, Produkt oder Dienstleistungen zu bewerben. Es ist am besten, mit einem kleinen Budget von etwa 5 € am Tag zu beginnen. Lass sie ein paar Tage laufen und überprüfe deine Ergebnisse und Werte regelmäßig. Wenn du am Ende dieser Zeit keine Verkäufe, Leads etc. durch diese Klicks erzielt hast, weißt du, dass du deine Anzeige anpassen musst.

Es könnte sein, dass deine Anzeige verändert oder deine Landingpage angepasst werden muss. Oder es könnte sein, dass das Keyword/Zielgruppe, das du gewählt hast, nicht den richtigen Markt erreicht. All diese Dinge können durch vorsichtiges Testen, Tracking und Kampagnenmanagement angepasst werden, worüber wir bald mehr berichten werden.

Es gibt in den nächsten paar Tagen noch viel zu besprechen, wenn du lernen willst, wie du Pay Per Click Marketing für dein eigenes Unternehmen einsetzen kannst. Das war's für die heutige Lektion.

Schreibe mir gerne deine persönlichen Erfahrungen oder Tipps als Kommentar.

Willst du noch mehr über Pay Per Click und Internetmarketing erfahren? Dann warten im „ Club der Internet Visionäre „, viele Lektionen auf dich!