[ „Pay-Gap!“ } Frauen scheuen den Wettbewerb!

Von Doc Germanicus

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Gehaltsschere zwischen Geschlechtern.!?

Ein beliebter feministischer Mythos, das Frauen für die selbe Arbeit weniger als
Männer verdienen würden, hält sich wider Erwarten auch noch im 21. Jahrhundert.

Man könnte fast schon glauben, es gäbe dazu keinerlei Gleichstellungsgesetze, oder

Zumeist beruft man sich dabei auf Studien, die das gesamte Einkommen über die
komplette Lebensarbeitszeit oder das Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern
miteinander vergleichen. Teilzeit-Jobs, weniger Überstunden,
Eltern- / Erziehungszeiten, Hausfrauendasein, all das und noch viel mehr,
bleiben dabei unberücksichtigt.

Doch auch beim gleichen Beruf, scheinbar gleichen Job, spielen unzählige
weitere Faktoren eine wesentliche Rolle, die keine Vergleichs-Studie wirklich tiefgehend
erfassen würde.

Frauen scheuen oft große Konkurrenz!

Eine neuere Studie untersucht beispielsweise einen bisher nicht diskutierten Aspekt
berufstätiger Frauen:

Frauen bevorzugen Wettbewerbe mit weniger Rivalen, Männer dagegen größere Konkurrenz,
so eine Studie der University of Michigan (UMich) http://umich.edu . Das gilt auch auf dem
Jobmarkt. Doch größerer Mitbewerb bedeutet oft auch die Chance auf eine höhere finanzielle
Vergütung.

„Dieser Geschlechterunterschied könnte eine teilweise Erklärung für Gehaltsscheren und die Unterrepräsentation von Frauenpay gap in bestimmten Bereichen und an der Spitze großer Organisationen darstellen",
so UMich-Erstautorin Kathrin Hanek in politisch korrekter Sprache.

Den Forschern zufolge nehmen Frauen unabhängig vom Kontext eher an kleineren
Wettbewerben mit geringerem Konkurrenzdruck teil. Das können etwa Preisrätsel
mit weniger Teilnehmern sein oder Stellenausschreibungen mit weniger Rivalen.
Doch sind mehr Konkurrenten bei Wettbewerben vielfach gleichbedeutend mit
einem potenziellen höheren Gewinn, in der Arbeitswelt also einem besser
bezahlten Job. Wenn Frauen also große Konkurrenz meiden, mag das letztlich
zu einem geringeren Einkommen führen.

Zu zaghaft bei Lohnverhandlungen!

Frauen agieren einfach nicht energisch genug bei Lohnverhandlungen und
Forderungen nach Lohnerhöhungen. Aufgrund der politisch und teilweise gesetzlich
geforderten Frauenquote, wird jeder Arbeitgeber fähige engagierte Arbeitnehmerin natürlich
gerne auch behalten wollen. Hier zeigt sich, das eine selbstbewusste Könnerin sogar
potentiell mehr als jeder Mann aushandeln könnte.

Zu dem Thema, der angeblichen ungerechten Gehaltsschere und das diese
nur der vorsätzlichen Benachteiligung von Frauen anzulasten wäre,
gäbe es noch weit mehr Gesichtspunkte, die diese Mär relativieren oder
gar völlig entkräften würden..

Aber wer ließt schon „ewig lange" Artikel..?
😉

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Euer Doc!

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