Paula und Pilar /Paula y Pilar

......... zwei Damen, die sich nicht vertragen! Wie sollten sie auch, wo doch Paula das Tief ist, das in den letzten Tagen an der Mittelmeerküste gewütet hat. Diese Dame wusste sich in Szene zu setzen. Sturm, Gewitter, Hagel und Regen gehörten zu ihrem Repertoire.
Am schlimmsten traf es die Region Katalonien. Dort waren mehrere Straßen unpassierbar. In Martorell bei Barcelona musste ein Krankenhaus teilweise geräumt werden, weil Räume im Untergeschoss überflutet wurden. Auf den Straßen rissen die Wassermassen mehrere Autos fort. In rund 20 Gemeinden Kataloniens fiel außerdem der Strom aus. An der nördlichen Costa Brava , in der Bucht von Rosas, wurden Wellen von über 8 m Höhe gemessen.
Zur weiteren Info ein Auszug aus ARENA-ONLINE, der deutschen Tageszeitung der nördlichen Costa Brava:
ALT EMPORDÀ / COSTA BRAVA / KATALONIEN: Die Unwetter der letzten Tage sorgten für reichlich Niederschläge im Alt Empordà. Stellenweise fielen bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter - so geschehen in La Jonquera - und die gesamt Region befand sich im Ausnahmezustand. Sogar grosse Strassen wie die C-260 zwischen Roses und Figueres musste teilweise gesperrt werden, da sie nicht mehr passierbar war - von kleineren Wegen und Verbindungen ganz zu schweigen. In Roses erreichten die Wellen Höhen von knapp acht Metern und spülten tonnenweise Sand von den Stränden weg. Im gesamten Golf von Roses und am Cap de Creus wurden immer noch Wellengänge von etwa sechs Metern gemessen, die an die Küste schmetterten.
Die Feuerwehren waren unentwegt unterwegs und mussten so manchen Autofahrer aus seinem Gefährt retten. In Roses, l’Escala und Girona wurden die Fahrzeuge von den Fluten wie Spielzeug weggespült und verklemmten sich an Barrieren, Abgrenzungen und Strassenschildern. Die Fahrer konnten sich ohne Hilfe nicht mehr befreien und erst die Feuerwehr rettete sie aus den unfreiwilligen Gefängnissen. In vielen Orten des Alt Empordà liefen die Keller voll, Grundstücke verwandelten sich in unpassierbare Seen und kleine Bäche verwandelten sich in reissende Flüsse.

Mittlerweile hat sich die Lage - nicht zuletzt wegen dem Tramuntana-Wind - wieder einigermassen beruhigt und durch das zurückfliessende Wasser wird nun immer mehr das Ausmass des Schadens sichtbar. In den nächsten Tagen wird man abschätzen können, wie hoch sich die Schadenssummer beläuft und dann beginnt der Kampf mit den Versicherungen.
So wie auf dem nachfolgenden Video sah es an vielen Ort der Küste in den vergangenen Tage aus (dieses Video wurde in L'Escala/ Alt Empordà aufgenommen):
 
 

Wir wurden übrigens hier oben bei uns "auf dem Berg" mal wieder ziemlich verschont. Wenn auch der Regen und der Sturm einige Nächte unsere Nachtruhe gestört hat, ist nichts weiter passiert. Es ist einfach nur alles nass; der Brunnen ist übervoll und das Wasser schiesst den Hang bzw. die Strasse herunter.
Tja, und was hat das ganze nun mit Pilar zu tun? Keine Ahnung? Na, dann will ich es euch erklären!
Spanien feiert  am 12. Oktober den Dia de la Hispanidad, nicht irgendein Feiertag, sondern für viele Spanier ein ganz besonderer Tag, da an diesem Tag die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 gefeiert wird.
Der spanische Nationalfeiertag wird nicht nur als Dia de la Hispanidad gefeiert. In vielen spanischen Städten und autonomen Regionen wird an diesem Tag traditionell die Jungfrau von Pilar geehrt. Besonders die Beamten der Guardia Civil ehren die Virgen del Pilar, ist die Jungfrau doch seit dem Jahr 1913 die Schutzheilige der Polizeieinheit.
Ganz besonders wird dieses Fest in Zaragoza begangen.Es handelt sich um die bedeutendste Fiesta der Hauptstadt von Aragón, die sich durch vielfältige Aktivitäten auszeichnet. Die Straßen der Stadt füllen sich mindestens eine Woche lang mit Ausgelassenheit, bunten Farben und viel Spaß. Das Festprogramm bietet Theateraufführungen, Konzerte, Unterhaltung für Kinder , Shows, Tanz, Stierkämpfe (leider !), Kunsthandwerk, Musik jeder Art etc. Auch Feuerwerke, der traditionelle Umzug der typischen Riesenfiguren „Gigantes y Cabezudos“, Sportveranstaltungen und Ausstellungen dürfen nicht fehlen.
Der 12. Oktober ist der große Tag der Virgen del Pilar, der Schutzheiligen der Stadt. Schon am frühen Morgen findet die viel besuchte Blumenniederlegung statt: Tausende Menschen aus aller Welt begeben sich mit ihren regionalen Trachten angetan zur Plaza del Pilar und beschenken die Jungfrau mit unzähligen Blumen und Sträußen. Der 13. Oktober ist der Zeitpunkt des Früchteopfers. Und in der Abenddämmerung kommt der Augenblick des so genannten Rosario de Cristal, einer Prozession mit Wagen und Glaslaternen, die durch die Straßen von Zaragoza zieht.
Leider hat in diesem Jahr Paula auch dafür gesorgt, dass für die meisten Spanier der langersehnte "puente" (Brückentage) sprichwörtlich ins Wasser fiel. Die Hotels an der Costa Brava konnten daher auch nur eine Belegung von 40% verzeichnen (in anderen Jahren, d.h. bei schönem Wetter, mindestens doppelt so hoch).
Ich glaube, ich spreche im Sinne aller Spanier, wenn ich sage, dass wir in Zunkunft gerne auf den Besuch Paula's verzichten !!!


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