Passionsblume Pflegen: Die richtige Pflege für die beliebte Kübelpflanze

Die Passionsblume pflegen ist eigentlich ganz einfach. In diesem Beitrag zeigen wir alles zu Standort, Gießen, Düngen, Vermehren und möglichen Krankheiten der Passiflora.Die Passionsblume pflegen ist eigentlich ganz einfach. In diesem Beitrag zeigen wir alles zu Standort, Gießen, Düngen, Vermehren und möglichen Krankheiten der Passiflora.

Passionsblume Pflegen: Eigentlich ganz einfach. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen alles, was Sie zur Passionsblumen Pflege wissen müssen: Standort, Gießen, Düngen, Vermehren und mögliche Krankheiten.

Die Gattung der Passionsblumen, auch Passiflora genannt, umfasst über 530 Arten, die zum großen Teil in Südamerika beheimatet sind. Einige Arten wachsen und blühen jedoch auch hierzulande. Damit Passionsblumen ihre volle Pracht entfalten können, ist es vor allem wichtig, dass sie gesund sind. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen zur Passionsblumen Pflege geklärt.

Der richtige Standort für Passionsblumen

Um die Passionsblume richtig zu pflegen, ist es unerlässlich, den richtigen Standort zu finden. Besonders wichtig ist, dass die Passionsblume an einem hellen Standort platziert werden, bei dem sie täglich mehreren Stunden der Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Zudem ist Wärme für die Passionsblumen Pflege besonders wichtig, wobei sie gleichzeitig vor zu hoher Hitze zu schützen sind. Die beiden Faktoren Sonne und Wärme sind auch die wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass die Pflanze Blüten trägt. Falls möglich, sollten Passionsblumen von Frühling bis Herbst daher keinen Platz in der Wohnung oder im Haus, sondern draußen bekommen.

Passionsblume Pflegen: Wie werden Passionsblumen richtig gegossen?

Zum Passionsblume pflegen gehört selbstverständlich auch das Gießen der Pflanze. Um optimale Bedingungen für das Wachstum und die Gesundheit der Passionsblume zu schaffen, sollte die Erde immer feucht, aber nicht nass sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, Stauwasser und Wasserüberschüsse zu verhindern, indem beispielsweise überschüssiges Wasser aus möglichen Untersetzern entfernt wird. Zudem sollte das Gießverhalten an die Temperaturen und Jahreszeiten angepasst werden, weshalb die Pflanze im Winter natürlich seltener gegossen werden muss, als im Sommer. Bei zu viel oder zu wenig Nässe nehmen die Wurzeln der Passionsblumen möglicherweise Schaden.

Passionsblume Pflegen: Düngen

Passionsblumen sollten abhängig von der Jahreszeit gedüngt werden. Zwischen Frühling und Herbst sollten sie alle sieben bis vierzehn Tage mit einem herkömmlichen Flüssigdünger gedüngt werden. Als Alternative bietet sich außerdem Granulatdünger an, da dieser wesentlich seltener ausgebracht werden muss. Im Winter ist hingegen vom Düngen abzusehen.

Wie kann man Passionsblumen vermehren?

In diesem Video wird gut erklärt, wie die Passiflora bei der Passionsblumen Pflege vermehrt werden kann.

Alle reinen Arten sowie einjährige Passionsblumen vermehren sich durch Samen. Diese Samen befinden sich im Fruchtfleisch der Früchte, aus denen die Samen im Herbst gewonnen werden können. Als Alternative ist es auch möglich, Samen aus gekauften Früchten, wie beispielsweise einer Maracuja, zu entfernen.

Bei beiden Methoden ist es wichtig, dass die Samen nicht getrocknet werden. Im Frühjahr werden die Samen dann schließlich im besten Fall im Gewächshaus oder in der Nähe einer Heizung ausgesät und dünn mit Erde bedeckt. Optimalerweise herrschen Temperaturen zwischen 19°C und 25°C. Nach der Aussaat kann es noch einige Monate dauern, bis die Keimlinge zu sehen sind. In dieser Zeit sollte das Substrat, indem sich die Samen befinden, stets feucht gehalten werden.

Eine zweite Möglichkeit, um Passionsblumen zu vermehren, ist über Stecklinge. Dafür werden junge Triebe von einer schon bestehenden Passionsblume abgetrennt und umgepflanzt. Bei dieser Option wachsen die Pflanzen deutlich schneller heran, als wenn erst neue Samen gesät werden müssen. Zudem bilden sich möglicherweise noch im gleichen Jahr die ersten Blüten.

Passionsblume Pflegen: Mögliche Krankheiten

Trotz einer fürsorglichen und aufmerksamen Passionsblume pflegen, kann es vorkommen, dass die Pflanze durch Schädlinge oder Krankheiten angegriffen wird.

Schäden durch Pilzerkrankungen wie zum Beispiel dem Rußtaupilz lassen sich durch einen schwarzen Film erkennen, der an Ruß erinnert, was dem Pilz auch seinen Namen gibt. Dieser dünne Film überzieht die Blätter und zum Teil auch junge Triebe der Passiflora. Der Auslöser für diese Art der Erkrankung sind verschiedene Lausarten. Diese geben ein Sekret ab, das die Ansiedlung des Pilzes befördert und dafür sorgt, dass sich die Blätter zunächst verfärben, bevor sie schließlich absterben und abfallen. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass dies auch ein natürlicher Vorgang bei der Überwinterung sein kann, ohne dass die Passiflora von Pilzen befallen ist. Aus diesem Grund sollte man zunächst immer auf die zuvor genannten Erkennungsmerkmale achten.

Andere Pilzarten greifen die Passiflora dann an, wenn die Pflanze zu viel Wasser bekommt, das heißt, wenn Staunässe entsteht. Dann kann es hilfreich sein, die Passionsblumen umzutopfen, die Wurzeln zu beschneiden und die Erde zu wechseln.

Eine weitere Gefahr für Passionsblumen ist der Befall durch Insekten. Im Gegensatz zu Pilzerkrankungen lassen sich in diesem Fall kleine weiße Punkte erkennen, die in stärkeren Fällen auch von weißen Verflechtungen ergänzt werden. Um den Befall durch Insekten, der langfristigen Schaden an der Pflanze anrichten kann zu vermeiden, ist es vor allem ratsam, die richtige Vorsorge zu betreiben. Das heißt dafür zu sorgen, dass die Pflanzen in trockenen Perioden oder heißen Sommern regelmäßig mit Wasser besprüht und keiner zu niedrigen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden.

Wenn Sie die Tipps aus diesem Beitrag beachten, ist das Passionsblume Pflegen eigentlich garnicht schwer.

Ein letzer Hinweis zum Schluss: Bitte beachten Sie, dass die Passionsblume für Hunde leicht giftig ist. Das betrifft zwar nicht alle Arten der Passiflora. Mehr Infos dazu erfahren Sie hier.


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