Panorama Punkt – Café über dem Potsdamer Platz

Von John-Marie Boese

Wie euch sicher schon aufgefallen ist, kooperiere ich aktuell mit AdTicket. Diese haben auch eine ganze Reihe an Tickets für den Panoramapunkt am Potsdamer Platz im Angebot. Das Angebot richtet sich speziell an Gruppen ab 15 Personen und sichert euch einen Preisvorteil! Eine komplette Übersicht über alle Termine bekommt ihr bei dem Klick auf den Ticketbutton!

In diesem Bereich können Gruppen ab 15 Personen Eintrittstickets erwerben. Gruppen erhalten einen Rabatt von 10 % auf den aktuellen Eintrittspreis. Die angegebenen Preise in diesem Bereich sind bereits reduziert.

ACHTUNG! An Ihre Reiseleiter: Wir bitten Sie, Ihre Gruppen bei annehmbaren Wetter draußen warten zu lassen, während Sie die hinterlegten Tickets an der Kasse in Empfang nehmen, um dann gemeinsam zum Aufzug zu gehen.

Mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas zu den besten Blicken auf Berlin inkl. Ausstellung „BERLINER BLICKE auf den Potsdamer Platz“.

So damit ihr schon wisst was euch in etwas erwartet hängt hier noch die originale Review dran!

—— Artikel vom 29.07.2015 ——

Wie ihr seht, endlich gibt es ein neues Design mit neuen Funktionen und für euch hoffentlich einem Mehrwert. Zeitgleich auch noch einen neuen Artikel einer Location, die ich mir auch schon seit Jahren vorgenommen habe und bei der ich einen Besuch immer aufgeschoben habe.

Es handelt sich hierbei um das wahrscheinlich höchste Café am Potsdamer Platz mit einer Aussichtsplattform und einer kleinen Ausstellung (bestehend aus Informationstafeln).

Wieder begab ich mich also mit meiner Begleitung zum Potsdamer Platz. Es war Sonntag und schönes Wetter! Leider war das auch der Grund weshalb ich keinen Parkplatz mehr bekommen hatte (am Sonntag steht man hier kostenfrei), sondern auf die gigantische Tiefgarage zurückgreifen musste, welche dann natürlich auch Geld kostet. Sicherlich sollte man sich immer merken wo man sein Auto abgestellt hat, aber da hier der gesamte Platz mit mehreren Etagen unterkellert ist, empfiehlt es sich hier besonders.

Vom Parkdeck trennen einen nur wenige Meter bis zum roten, spitz zulaufenden Backsteingebäude. Eine Außenwerbung bringt den ersten Hinweis auf den “Panorama Punkt”, jedoch ist das Ziel noch nicht erreicht. Eine wirre Wegweisung führt euch von der Rückseite einmal ums Eck und dann zum Haupteingang hinein. Hier bewegt ihr euch zur Kasse, denn viel mehr als Leitsysteme gibt es nicht zu sehen. Ganze 6,50€ werden nun fällig und ist damit zwar etwas günstiger als der Fernsehturm, damit aber auch ein paar Meter tiefer! Um euch zu trösten, für diese Summe fahrt ihr zweimal mit dem schnellsten Aufzug in Europa.

Nun also wieder dem verwirrenden Leitsystem folgen, vorbei an den ersten Informationstafeln, bis ich dann endlich vor dem Aufzug stand. Diesen müsst ihr erst gar nicht selbst bedienen. Ein eingeteilter Angestellter macht den ganzen Tag nichts anderes als immer wieder auf und ab zu fahren und natürlich auch die Tasten zu drücken. Der Arme hatte mein Mitgefühl schon nach der ersten Fahrt, denn diese dauert wirklich nur wenige Sekunden, zieht aber einen widerlichen Druck auf den Ohren nach sich. Ein Umstand den der Kerl da jeden Tag über mehrere Stunden ertragen muss.

Oben erwartet euch ein, fast durchgehend, umlaufende Aussichtsplattform über zwei Ebenen. Des Weiteren noch mehr der Informationstafeln, ein WC und ein Café.

Bei gutem Wetter kann man durchaus mal einen ganz netten Blick riskieren. Auf knapp 100 Meter Höhe kann man wenigstens noch den Boden erkennen und was da so vor sich geht. Etwas störend ist die durchgehende  Begrenzung aus massiven Stahlgittern. Um dennoch schöne Höhenaufnahmen machen zu können, muss man immer wieder die Kamera durch das Gitter schieben und somit einen möglichen tiefen Absturz des Gerätes in Kauf nehmen.

Nach dem wir einige Fotos gemacht und die Infotafeln weitestgehend ignoriert hatten, begaben wir uns in das Café. Schlichte Möbel und eine überschaubare Auswahl an Kuchen standen hier zur Auswahl. Dem gegenüber standen saftige Preise. Das Café selbst war zu unserem Besuch komplett leer, füllte sich dann aber zum Ende hin noch ein wenig.

Fazit:

Die Aussicht über den Potsdamer Platz ist super und gerade weil man sich einmal um das Gebäude bewegen kann, bekommt man einen ganz netten Eindruck von diesem Platz der Stadt. Sicherlich werden die 100 Meter vom Fernsehturm um einiges gestoppt, dafür ist der Preis hier noch etwas humaner. Dennoch muss man feststellen das man sich diese Aussicht immer noch recht teuer bezahlen lässt. Auch das Café kann man durchaus besuchen, wenn man bereit ist ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und sich dafür auch hier vom Ausblick aus einem der bequemen Sessel entlohnt. Leider hat mich auch hier die Konstruktion ein bisschen genervt. Die Außenwände sind so massiv das sei den Blick ein wenig einschränken!

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