Packen wir uns doch mal an unsere eigene Nase

Vor einigen Tagen habe ich mich während einer Autofahrt über meinen Vordermann aufgeregt, da er sich schnell noch im Kreisverkehr vorgefudelt hatte und mir auf gut Deutsch die Vorfahrt “gestohlen” hat. Zunächst habe ich mich also erst einmal riesig über ihn aufgeregt und mit einem grösstmöglichen Repertoire an Schimpfworten belegt.

Nach dem ich mich nach gefühlten 20 Minuten und 40 Kilometern wieder abgeregt hatte, musste ich über mich selbst schmunzeln und habe mich zugleich ein wenig geschämt, da ich in dem Fehlverhalten meines Vordermanns auch mich selbst erkennen konnte. Wie oft schon hatte ich mich selbst in einer solchen Situation noch schnell vorgefudelt, noch schnell dazwischen geschoben. Warum ist das so, warum sind wir oft anderen gegenüber kleinlicher und strafender als gegenüber uns selbst. Warum messen wir so oft mit zweierlei Mass.

Wie auch immer ich es hin und her schiebe und von welchem Standpunkt ich es auch betrachte, es ist in jedem Fall ungerechtfertigt, jemandem etwas übel zu nehmen, dass ich selbst auch begehe. Ich habe daraus gelernt, öfters einmal mehr zu reflektieren und mein Verhalten genauer zu hinterfragen. Mich besser in den anderen Menschen und sein Verhalten hereinzuversetzten und daher auch grosszügiger mit solchen Situationen umzugehen.

Mein Blutdruck dankt es mir schon jetzt.

Noch einen schönen Tag
Alex


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