Osterschwimmen. Oder: Jenau. Deshalb

Karfreitag 2014, 9.30 Uhr, Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park in Berlin Prenzlauer Berg. Zwischen Eingang und Kassenhäuschen stehen ein Mann, Mitte 60, korpulent, Glatze, Jeans, Jeanshemd, Jeansjacke, Turnschuhe, Rucksack und eine Frau, Mitte 50, gestrickte Hosen, gestrickter Pullover, gestrickte Jacke, gestrickter Umhängebeutel, zusammengeknotetes Haar, John-Lennon-Nickelbrille.

Er: Mensch, du hier? Zu Ostern?

Sie: Is nich Ostern.

Er: Doch. Is Ostern.

Sie: Nee! Karfreitag.

Er: Ach so. Karfreitag. Nich Ostern?

Sie: Nich Ostern. Aber sachma, was machstn hier?

Er: Icke? Schwimmen und so.

Sie: Und so?

Er: Na Schwimmen. Und so.

Sie: Ostern?

Er: Ist doch keen Ostern. Haste grad…

Sie: Ja, ja. Ick weeß. Aber du hier? Haste nich Familie?

Er: Ja, hab icke.

Sie: Und?

Er: Und wat?

Sie: Und ist die Familie da?

Er: Ja. Bei mir.

Sie: Und da jehste schwimmen?

Er: Jenau. Deshalb.


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
[Comic] Batman (4. Serie) [2]
wallpaper-1019588
Die besten Okonomiyaki selber machen: Grundrezept für japanische Kohlpfannkuchen nach Osaka-Style
wallpaper-1019588
Nürnberger Christkindlesmarkt besucht – Lohnt sich der Weihnachtsmarkt?
wallpaper-1019588
Medienkompetenz bei Kindern wird immer wichtiger