Österreich sei Dank: Der weltbeste Kaiserschmarrn

Irgendwann muss sich jeder entscheiden. BVB oder Bayern München? SPD oder CDU? Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn? Ziemlich lange war ich überzeugter Anhänger der Pfannkuchen-Fraktion. Mit Apfelmus, geschlagener Sahne, Nutella oder puristisch mit Zimt und Zucker. Hauptsache es gab den sättigen Kuchen aus der Pfanne.
Pfannkuchen adieu!
Doch dann: Österreich irgendwann in den späten 90er Jahren. Ein heißer Spätsommertag. Keine Wolke am Himmel. Viel Hunger im Bauch. Rast mit der ganzen Familie in einem urigen österreichischen Restaurant.Wir saßen draußen, auf einer großen alten Holzterrasse. Eine halbe Stunde später wurde mir ein großer Berg Kasierschmarrn serviert. Goldgelb. Locker und luftig. Außen eine dünne Karamellkruste. Um mich war es danach geschehen: Pfannkuchen adieu! Es war schön mit dir, doch die Zeit mit dem Kaiserschmarn danach war besser. Im Gegensatz zum Pfannkuchen, liebe ich an dem Kasierschmarrn, dass er (sofern er richtig gemacht wird) herrlich fluffig  und saftig daherkommt. Pfannkuchen liegen mir meist schwer im Magen. Von einem Kaiserschmarrn kann ich gar nicht genug kriegen.
Mit Zitronenschale oder Chili-Schokolade
Ganz klassisch kommen nur ein paar (Rum)-Rosinen rein. Wer mag kann aber auch etwas abgeriebene Schale einer Zitrone oder einer Orange hinzufügen. Geröstete Nüsse oder ein paar Stücke Chili-Schokolade machen sich ebenso gut und verleihen dem Ganzen nochmal eine andere Geschmacksrichtung. Äpfel, Birnen oder Pflaumen passen auch sehr gut.
Für euch habe ich das in meinen Augen weltbeste Kaiserschmarrn Rezept unten aufgeschrieben. Ganz klassisch, ohne viel Firlefanz. So wie damals in Österreich. Jetzt auch für daheim.

Österreich sei Dank: Der weltbeste Kaiserschmarrn

Luftig, locker, leicht: Kaiserschmarrn wie er sein sollte


Zutaten für 2 Personen

  • 2 EL Rosinen
  • 4 cl Rum
  • 3 Eier
  • 150 ml Milch
  • 85 g Mehl
  •  Eine Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 75 g Zucker
  • 5 EL Butter
  • Puderzucker

Zubereitung:
Die Rosinen in einer kleinen Schüssel mit dem Rum begießen, abdecken und mindestens zwei Stunden marinieren lassen (gerne auch länger).
Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Milch verrühren, das Mehl mit dem Salz und Vanillezucker vermischen. Alles mit einem Schneebesen kräftig zu einem glatten Teig verrühren und 20 Minuten ruhen und quellen lassen.
Dann Eiweiße und 2 EL Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts fast steif schlagen. Bis der Eischnee die erste Spitzen bildet. Eischnee mit dem Schneebesen sanft und mit viel Gefühl unter den Teig heben.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Hälfte der Butter in einer großen ofenfesten Pfanne zerlassen. Teig in die Pfanne gießen und glatt streichen, die Rumrosinen darüberstreuen.
Den schaumigen Pfannkuchen bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbacken, bis die Unterseite ei bisschen braun ist und die Oberfläche noch ganz flüssig ist. Die Pfanne in den Ofen (Mitte) schieben und den dicken Pfannkuchen ca. 10 Minuten fertig backen. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und den Schaumpfannkuchen mit zwei Gabeln in große Stücke zerteilen.
Restliche Butter in Flöckchen zum Schmarn geben und mit dem übrigen Zucker bestreuen. Die Schmarnstücke wenden und auf dem Herd bei mittlerer Hitze noch 3 Minuten karamellisieren lassen.
Mit Puderzucker bestäuben.


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