Österreich: Banken droht Enteignung wegen Ungarn-Krediten

Christine Rütlisberger
Während derzeit alle gespannt auf Griechenland blicken, bahnt sich die nächste finanzielle Katastrophe in Österreich an. Dort haben die Banken viele Kredite in Euro oder Schweizer Franken an Privatleute in ehemaligen Ostblockstaaten vergeben. Zwei Drittel der Schuldner können nun nicht mehr zahlen. Und die ungarische Regierung »löst« das Problem auf eine Art, die nichts anderes als die Enteignung österreichischer Banken ist.Österreichische Banken, die viel Geld an Privatbürger in östlichen EU-Staaten verliehen haben, erleben derzeit an den Börsen einen steilen Absturz ihrer Aktienkurse. Einige Beispiele: Die Anteilsscheine der stark in Osteuropa engagierten Raiffeisen Bank International (RBI) und der Erste Group brachen in Wien um 6,5 beziehungsweise 7,6 Prozent ein. Wahrscheinlich wird es weiter steil bergab gehen. Über die Griechenlandkrise haben viele schlicht die nächste Zeitbombe vergessen: die Osteuropa-Kredite.
Der Europäische Gerichtshof wird sich demnächst mit der Frage beschäftigen müssen, ob die ungarische Regierung den Wechselkurs für Kredite, die ungarische Bürger bei österreichischen Banken aufgenommen haben, so festlegen darf, dass die Österreicher dabei kräftige Verluste machen. Es geht um 5 Milliarden Euro, die österreichische Banken allein in Ungarn an Bürger verliehen haben.
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