Osteoporose – Therapie und Behandlung

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im fortschreitenden Alter des Menschen. Die Krankheit wird gerne auch als Knochenschwund bezeichnet. Medizinisch betrachtet nimmt die Knochendichte aufgrund übermäßig raschen Abbaus der Knochensubstanz und -struktur ab. Damit sind im Krankheits-Verlauf Knochenbrüche am kompletten menschlichen Skelett möglich. Wie sie auf natürlichem Weg für Linderung und Heilung sorgen können, erfahren sie in diesem Beitrag auf naturalsmedizin.com.

Ist der Stoffwechsel schuld?

Osteoporose wird zwar landläufig als Knochenkrankheit bezeichnet, geht aber in der Regel auf Störungen im Stoffwechsel zurück. Rund 80 Prozent der Betroffenen sind weiblich. Bei Frauen ist in den meisten Fällen die Ursache im Östrogenmangel zu suchen. Nicht selten wird bei den betroffenen Patienten auch ein Kalziummangel oder eine Kalziumverwertungsstörung diagnostiziert.

Grund beziehungsweise Auslöser für die Erkrankung können unter anderem auch sein:

  • Magersucht
  • Schwermetallvergiftungen
  • Laktoseunverträglichkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Funktionsstörungen der Nebenschilddrüse
  • Vitamin- oder Mineralstoffmangel
  • Diverse Medikamente (u. a. Cortison, Epileptika, Pille, etc.)
  • Genetische Veranlagung

Aber auch Bewegungsmangel, Stress und übermäßiger Genuss von Nikotin, Alkohol und Limonaden können die Entstehung von Osteoporose begünstigen.

Symptomatik der Osteoporose

In der Regel klagen Betroffene über Schmerzen, die nicht selten bereits chronisch sind. Äußerlich kann das „Kleinerwerden“ ein Anzeichen für Osteoporose sein. Am Beginn der Erkrankung zeigen sich die Beschwerden häufig als Belastungsbeschwerden, die später in chronische Rückenschmerzen und rheumaartige Gliederschmerzen übergehen. Die Schmerzen entstehen durch Muskelverspannungen, da der Körper versucht kompensatorisch auszugleichen. In einigen Fällen verläuft die Osteoporose jedoch ohne vorherige Symptome und wird erst durch eine Knochenfraktur offensichtlich.

Besonders betroffen ist in der Regel der Wirbelsäulenbereich. Die Körpergröße nimmt ab und die Erkrankung wird augenscheinlich. Ältere Menschen sind zudem nicht selten von häufigen Oberschenkelbrüchen betroffen.

Naturheilkundliche Behandlungswege von Osteoporose

Bei der naturheilkundlichen Behandlung von Osteoporose erfolgt eine ganzheitliche Betrachtung und beginnt in der Regel mit der Behandlung des Auslösers. Sie sollten sich daher von einem naturheilkundlichen Experten beraten lassen.

Einmal mehr beginnt alles mit einer gesunden Ernährung

Wichtig für alle Betroffenen, aber auch für jene, die vorbeugen möchten, ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Fast Food und Fertigprodukte sollten auf ihrem Speiseplan keinen Platz finden. Nehmen sie viel frisches, grünes Gemüse auf ihren Speiseplan. Gerade dieses Gemüse enthält zum Beispiel mehr verwertbares Kalzium als Milchprodukte.

Essen sie aber auch Vollkornprodukte, Obst, Nüsse, Fisch, Rosenkohl, Kefir und Joghurt. Koffeinhaltige Getränke sollten sie von ihrem Speiseplan streichen.

Bewegung in Mutter Natur

Gerade die Menschen in den Industrieländern haben permanenten Bewegungsmangel. Wenn sie bereits von der Erkrankung betroffen sind, sollten sie keinen Spitzensport betreiben, sich aber regelmäßig an der frischen Luft bewegen. Achten sie auf schonenden Untergrund.

Ideal ist auch Rückenschwimmen oder gezielte Krankengymnastik!

Achten sie auf ausreichend Vitamin D

Vitamin D ist insbesondere in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Fisch
  • Eier
  • Milch
  • Butter

Aber vergessen sie die liebe Sonne nicht, womit wir wieder beim Thema Bewegung in Mutter Natur sind. Gehen sie am besten mindestens eine halbe Stunde pro Tag spazieren – auch im Winter!

Hilfe aus der Homöopathie

Bei der homöopathischen Behandlung wird das jeweils passende Mittel zur Behandlung eingesetzt. Eine gute Anamnese ist daher unerlässlich, um den entsprechenden Behandlungserfolg erzielen zu können.

Folgende Mittel werden sehr häufig in diesem Zusammenhang zum Einsatz gebracht:

Lycopodium Stoffwechselanregend, Entgiftung

Phosphorus Bei zerbrechlichen Knochen

Symphytum Für die Heilung von Knochenbrüchen und Linderung von Osteoporoseschmerzen

Silicea Bindegewebe- und Knochenschwäche

Sulfur Bei rheumatischen Beschwerden und Entzündungen.

Schüssler Salze, die helfen können…

Schüssler Salze wirken vor allem bei langfristiger Einnahme. Grundsätzlich werden bei Osteoporose- Patienten gerne Salze eingesetzt, die Kalzium enthalten. Folgende Salze gehören zu jenen, die am häufigsten zur Anwendung kommen:

  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum
  • Calcium carbonicum
  • Silicea
  • Strontium carbonicum
  • Maganum sulfuricum

Weitere Informationen zu Schüssler Salzen finden sie hier:

Hausmittel, die für Linderung Sorge tragen können…

Schmerzen können sie mit Wärme etwas lindern. Nehmen sie ein Kräuterbad und legen sie sich anschließend auf die schmerzenden Körperregionen ein Wärmepolster (z. B.: Heublumenauflage oder Kirschkernkissen) auf.

Achten sie auf ein „gesundes“ Gewicht – Extreme sind jetzt besonders schädlich für ihr Wohlbefinden.

Osteoporose – Therapie und Behandlung

Akupunktur

Insbesondere bei Schmerzen im muskulären Bereich zählt die Akupunktur zu jenen Behandlungsmethoden, die sich besonders gut bewährt haben. Auch hier ist wichtig, dass sie darauf achten, sich von einem Experten beraten zu lassen. Der Erfolg der Behandlung wird ihnen Recht geben.

Wenn der Darm der Ausgangspunkt ist…

Sollte sich in der Anamnese herausstellen, dass ihr Darm unter einer Funktionsstörung leidet, und zum Beispiel nicht mehr in der Lage ist, Mineralstoffe richtig oder vollständig zu verwerten, sollten sie eine Darmsanierung in Erwägung ziehen.

Weitere Details hierzu erfahren sie hier:

Und vergessen sie nicht auf den täglichen Einsatz von Bitterkräutern. Hier empfiehlt sich folgender Beitrag:

Heilpflanzen, die sich bewährt haben…

Auch hier ist wichtig, die Ursache für die Erkrankung zu ergründen. Je nach Ursache beziehungsweise Auslöser werden folgende Heilkräuter eingesetzt:

  • Alfalfa
  • Schachtelhalm
  • Beinwell

Osteoporose aus Sicht der chinesischen Medizin (TCM)

Aus Sicht der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) handelt es sich bei Osteoporose ursächlich um eine Austrocknung/Erstarrung der Nierenessenz. Aus Sicht der TCM ist die Osteoporose durch die Mangelhaftigkeit der Milz und der Nieren PI/SHEN QI XU, oder des Blutes XUE XU und der Nierenessenz SHENG JING verursacht.

Neben einer Behandlung mit chinesischen Kräutern empfiehlt die Traditionell Chinesische Medizin eine Ernährungsumstellung.

Da die Ursächlichkeit unterschiedlich sein kann/ist, sollte keine Selbstbehandlung vorgenommen werden, sondern ein TCM-Experte aufgesucht werden.

Weiterführende Informationen

Naturheilzentrum Doris Jäger

[email protected]

Wolfurt, Österreich

Osteoporose – Therapie und Behandlung

Naturheilzentrum

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