ON THE GO { TRIP TO GOSLAR }

Von Patricia Speith

Statt Kaffee und Kuchen, wilder Party und schick Essen gehen haben wir den Geburtstag mal ganz anders gefeiert - es war nicht meiner, mal so nebenbei. In der Früh haben wir uns ins Auto gesetzt und sind losgefahren und zwar Richtung Goslar. Das Wetter hat mitgespielt, die Sonne schien und der Tag war dabei sich in den ersten schönen Frühlingstag zu verwandeln. 
Fremde Städte, Landschaften, Ruinen, Schlösser oder andere schöne Dinge erkunden statt den lieben langen Tag zu faulenzen und abends auf die Piste zu gehen? Da bin ich dabei! Stundenlang durch fremde Gassen laufen, durch unbekannte Schaufenster lugen und noch nie betretene Restaurants austesten sind nur einige der Dinge, die dabei großen Spaß machen. 
Als wir also an einem Sonntag im April durch Goslar schlenderten, Eis schleckend und mit großen Augen die unglaublich schönen Gebäude "angafften", war auch gerade Stadtfest. Ein paar fesche Jungs legten eine kesse Sohle auf's Pflaster und ließen ihre Interpretation zu Neil Young's Heart Of Gold und The White Stripes' Seven Nation Army hören. 
In einem ulkigen Vintage angehauchten und rustikalen Restaurant bestellten wir einen vegetarischen Leckerbissen (Flammkuchen) und die traditionelle typische Sonntagsmahlzeit mit Knödel und etwas Deftigem für die Fleischesser.  
Die kurze Shoppingeinheit durfte natürlich auch nicht fehlen, wobei ich, statt im Laden lieber davor auf den Stufen saß, und der Band lauschte. Wir liefen fast rund um die Kaiserpfalz, sogen den Duft unzähliger frisch gepflanzter Blumen auf und ließen den Glückshormonen, durch die warmen Sonnenstrahlen ausgelöst, ihren freien Lauf.