Nova und Quinton 1#

Von Buecherchaos @FranziskaHuhnke

Nova und Quinton

True love

Jessica Sorensen

Heyne, 2014

978-3453418011

8,99 €

Amazon

Als Teenager wollte Nova Drummerin werden und ihre große Liebe Landon heiraten. Aber dieser Traum wurde in einem einzigen Moment zerstört. Nova ist überzeugt, dass sie nie wieder jemanden lieben wird. Bis sie den unverschämt attraktiven Quinton Carter kennenlernt. Er fasziniert und verwirrt sie. Und Nova ahnt, dass sie besser die Finger von ihm lassen sollte …

Quinton ist das, was man einen Arsch nennt, der eigentlich aber keiner ist. Er meint nur, nichts verdient zu haben. Selbstgeißelung ist ein Wort, das sehr gut auf ihn zutrifft. Außerdem sieht er wohl gut aus, aber ich muss gestehen, vorgestellt habe ich ihn mir nie richtig. Er war da, ich mochte ihn.

Nova heißt wie ein Auto. Dies war mir völlig unbekannt, dafür verstehe ich ihren Zorn, ihr Leid und ihre Traurigkeit. Es ist unbeschreibar, wie greifbar ihre Gefühle für mich waren. Sie waren poetisch beschrieben, sodass ich immer mehr und mehr lesen wollte.

Es könnte überall spielen. Nicht sehr individuell gestaltet, einzig auffällig ist das Festival. Trotzdem kann auch das überall stattfinden und muss nicht an einen Ort gebunden sein. Ich vermisse etwas, was ich festhalten kann, aber das ist nur eine Kleinigkeit.

Ich habe immer gedacht, Ella und Micha wären das Pärchen, dass ich am meisten mag. Aber dann kam Nova und ich müsste eigentlich meine anderen Bewertungen bearbeiten. Nova hat mich einfach mitgerissen: in ihre Gedanken, ihre Welt und schließlich auch mit zu Quinton.

Es ist so einfach, dass es schon fast weh tut. Nova und Quinton haben beide genug Probleme, schwierige Dinge, die sie verarbeiten müssen. Es ist das alte Lied: du kannst etwas besseres haben. Tatsächlich sieht es lange Zeit so aus, dass die beiden nichts gemeinsam haben. Vielleicht ihre Trauer. Aber was passiert, wenn zwei Menschen so traurig sind, dass sie Angst vor dieser Traurigkeit haben?

Nova hat mich einfach traurig gestimmt. Ich wollte, dass sie die Bilder vergisst und wieder lachen kann. Da ging es mir wohl wie Quinton, der so schön festgestellt hat, dass Nova hübsch lachen kann.

Ich weiß nicht, ob ich es schön finde, dass es auch hier wieder drei Teile gibt, aber wirklich trennen konnte ich mich von den beiden auch nicht. Der Cliffhanger ist nicht besonders aufregend, aber er berührt mein Herz.


Ein Buch wie alle anderen – stünde kein Titel darauf, könnte es auch einfach “Ella und Micha” sein. Nicht sehr innovativ, aber ein hoher Wiedererkennungswert und nur der zählt.

Viele kleine Seufzer ergeben am Ende ein wohliges Gefühl, das mich nicht nur beim Lesen begleitet hat. Ich bedanke mich wieder einmal für eine Herzensgeschichte, die ich sehr, sehr mochte: