Not available? Not possible?

Hier ist gerade was komisches passiert. Fangen wir kurz von vorne an:

Ich bin heute mit dem Auto zur Uni gefahren. Unten am Berg stand jemand an der Bushaltestelle. Mein Auto war leer, also hielt ich und fragte den Typen, den ich vom Sehen kannte, ob er mitfahren wollte. Wollte er.

So. Zur Uni. Er erzählt was er so macht und wo er gleich hin muss, ich rede auch so vor mich hin und lasse was von BA und Bib fallen.

Gut. Tschüss.

Plötzlich steht er eben –VIER STUNDEN SPÄTER– vor mir im Bistro und sagt “Hey, sorry, ich habe mein Handy auf Deinem Beifahrersitz verloren.”

Natürlich biete ich sofort an, dass wir es jetzt holen, aber nein, es hat Zeit. Ob ich auch noch was hier bin. Ja, bin ich. In der Bib, vorne im Glaskasten. Ja. Ok. Er kommt irgendwann vorbei. (War er bis jetzt immer noch nicht…)

Wie entspannt ist das denn?

Und da kommen doch die Fragen: Was würde ich machen? Also ja, ich hätte keine Angst, dass die Person einfach wegfährt, ich hätte einen Zettel an die Scheibe geklebt, aber sonst.. Durchdrehen.

Kein Foursquare an der Uni, kein Instagram, kein Whatsapp mit meinen Freunden, die gerade wissen möchten, ob ich heute Abend mit grillen gehe.

Und was, wenn mich jemand anrufen will?

Ja. Ich bin an der Uni, in der Bib. Ich sollte eh nicht mein Telefon beachten. Und wenn ich nicht drangehe oder antworte, dann ist das eben so. Aber wie grundentspannt der Typ ist…

Ich bin gerade etwas neidisch. Denn zwar kann ich mein Telefon ausmachen, wegpacken und damit ein paar Stunden leben. Aber wenn das nicht auf freiwilliger Basis passieren würden, könnte ich vermutlich gut abdrehen.

Man sollte wohl etwas entspannter werden. Komisch. Alles.

Oh, SMS.
Grillen?
Ja!


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