Nordost-Polen bietet dem naturbegeisterten Radfahrer Urwald und Sumpftäler

Warschau Foto: Flickr.com/JanC.Beck

Jede Polen Radtour hat ihren besonderen Reiz. Naturräume können entdeckt werden, die in einer vergleichbaren Artenvielfalt im Bundesgebiet nicht vorhanden sind. In Nordost-Polen geht es hier um das Naturschutzgebiet der Urwälder von Knyszyn und Biaolwieza, welches als Weltnaturerbe und Biosphärenreservat der UNESCO eingetragen ist. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von 1.300 Quadratkilometern und

Jede Polen Radtour hat ihren besonderen Reiz. Naturräume können entdeckt werden, die in einer vergleichbaren Artenvielfalt im Bundesgebiet nicht vorhanden sind. In Nordost-Polen geht es hier um das Naturschutzgebiet der Urwälder von Knyszyn und Biaolwieza, welches als Weltnaturerbe und Biosphärenreservat der UNESCO eingetragen ist. Das Gebiet erstreckt sich über eine Fläche von 1.300 Quadratkilometern und bestimmte Bereiche sind auch Radfahrern und Wanderern zugänglich. Welche dies genau sind, kann u. a. über www.innatoura-polen.de abgefragt werden. Das Naturschutzgebiet beherbergt mehr als 150 Vogelarten, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren ergibt sich in diesem Naturraum, weil das kontinentale und atlantische Klima sich hier kombinieren. Weiterhin leben hier 1.000 Wisente. Diese Tierart gilt andernorts als bereits ausgestorben, wurde aber 1952 in Polen ausgewildert, nachdem man 1929 begann, aus Zoobeständen eine Zucht entstehen zu lassen. Sieben Adlerarten sind hier beheimatet.

Warschau – Weltkulturerbe der UNESCO

Warschau wurde im 9. Jahrhundert gegründet und ist seit 1596 Polens Hauptstadt. 1,7 Millionen Einwohner werden dort gezählt, 3,5 Millionen in der Metropolregion, in der sich die Hauptstadt befindet. Eine Stadtansiedlung kann 8.000 Jahre zurückverfolgt werden, im Besonderen ist dies am Schlosshügel der Fall. Der Schlossplatz bezeichnet heute das Stadtzentrum, eine erste Burg datiert aus dem 14. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurden die Gebäude nach einer ersten Zerstörung wieder aufgebaut; Kriegsschäden, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden, behob man in den Jahren 1970 bis 1990. Ein 60 Meter hoher Turm dieses Gebäudes gehört zu den Wahrzeichen Warschaus. Polen ist nicht mehr nur ein Geheimtipp unter Reisenden. Die Preise sind günstiger – auch die Landschaften sind für den deutschen Natur- und Radwanderer ungewohnt vielfältig. Ebenfalls wird in vielen Reisebeschreibungen auch die polnische Gastfreundlichkeit hervorgehoben – viele Privatleute bieten Unterkünfte gerade für Radfahrer an.

Artikelbild: Warschau Foto: Flickr.com/JanC.Beck