Nomophobia – Why I love and hate having a smartphone

Von Diana Bünger @dianabuenger

Hallo meine Lieben!

Heute geht es zur Abwechslung nicht um mein Outfit, sondern um meine ganz persönliche Sucht - der Nomophobie. NomoWAS? Ich werde es euch erklären: Der Begriff stammt aus dem englischsprachenden Raum und steht für "No-Mobile-Phone-Phobia", auch bekannt als die klassische Handy-Sucht.

Mein erstes Handy, ein Nokia 3310 bekam ich mit 13. Könnt ihr euch noch an die alten Knochen erinnern?! Ich habe es so gut wie nie genutzt, trotzdem war ich stolz darauf Eins zu besitzen. Handysüchtig war ich damals noch lange nicht, warum auch? Telefonieren und SMS - mehr konnte ein Handy noch nicht. Einige Jahre später, sah das Ganze schon etwas anders aus. Telefonieren und SMS? Nö, da ging noch mehr! Smartphones sind inzwischen richtige Alleskönner. Telefonieren, Fotos, Videos, E-Mails, Internet, Shopping, Navigation - selbst seine Bankgeschäfte kann man inzwischen mit dem Smartphone erledigen. Ja, Smartphones sind praktisch! Sie dienen zur Unterhaltung und sie können unseren Alltag organisieren. Niemand möchte sein Smartphone mehr missen, mich eingeschlossen. Ich bin Besitzerin eines Iphone 5c und trage es 24! Stunden bei mir. Egal ob im Bett, bei der Arbeit oder im Badezimmer - mein Iphone ist immer bei mir.

"Zefix nochmal - Jetzt leg den iScheiß weg!! "

"Moment Schatz, ich muss noch schnell eine Nachricht beantworten."

Ich wache morgens auf und das erste was ich tue, ist nach meinem Handy zu greifen. iMessage, Whatsapp, Facebook, Instagram, Mails, Kleiderkreisel - alles läuft bei mir parallel. Nur noch 20% Akku, welch eine Katastrophe! Funktioniert das Handy mal nicht, weil der Akku leer ist oder grad das Netz spinnt, fange ich förmlich an durchzudrehen. Der Gedanke nicht erreichbar zu sein macht mir Angst. Vielleicht verpasse ich etwas oder ich kann in Notsituationen nicht schnell genug reagieren. Manchmal höre ich sogar ein Phantomklingeln. Gäbe es eine Möglichkeit, mein Iphone steril mit an den Op-Tisch zu nehmen, DANN hätte ich sie bereits mit Sicherheit mehr als nur einmal genutzt.

Studien haben ergeben, dass über 66% der Smartphone Nutzer Angst vor der mobilen Unerreichbarkeit haben. Jeder 2. Nomophobiker schaltet sein Handy nie aus und trägt es immer bei sich um es nicht zu verlieren. Manche besitzen sogar 2 um im Fall der Fälle gewappnet zu sein. Jugendliche zwischen 18 und 24 sind besonders gefährdet. Frauen mehr als Männer. Tja, da liege ich mit meinen fraulichen 23 Jahren wohl mitten drin! Was tun? Ich selbst habe inzwischen eingesehen, dass dieser Drang, 24 Stunden erreichbar zu sein totaler Unsinn ist. Wozu auch? Kleiderkreisel oder Facebook Nachrichten können auch später beantwortet werden. Wichtiger ist das hier und jetzt! Ja, ich muss gestehen, dass ich immer noch den Zwang habe aufs Handy zu schauen. Ich versuche stattdessen nach einem Buch zu greifen oder leg das Handy ans andere Ende der Wohnung. Das Handy wird nun vor dem Schlafen gehen ausgeschaltet und um morgens nicht zu verschlafen, habe ich mir einen Hello Kitty Wecker bestellt. Ein Smartphone zu besitzen ist ein Segen und ein Fluch zugleich. Wir sind in der Lage sämtliche Informationen in kürzester Zeit abzurufen und ständig mit anderen in Kontakt zu treten. Somit sind wir immer erreichbar ob Nachts oder im Urlaub. Drum ist es wichtig, das Handy zu festen Zeiten wegzulegen um Abstand zu gewinnen.

Wie geht ihr mit euren Smartphones um? Habt ihr auch den Drang, das Handy mit aufs Klo oder in die Badewanne zu nehmen? Wie abhängig seid ihr von den kleinen Alleskönnern? Seid ehrlich! Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

LIEBST,

DIANA