Night of the Proms [ NOTP ] 2018 - Unsere Highlights

Für mich ist es das zweite Mal gewesen. Ich war 2013, also vor fünf Jahren schon einmal zum 20. Jubiläum von NOTP in Hamburg. Damals noch O2 World.

Für Sabrina war es das erste Mal. Sie war bisher noch nicht bei Night of the Proms. Dafür war es dann aber auch gleich zum 25. Jubiläum der Show.

Was Eltern mal machen, wenn sie mal kinderfrei haben, ob es sich gelohnt hat und wir es nochmal tun würden, das wollen wir euch hier verraten.

Essen und trinken in der Barcleycard Arena

Wir sind natürlich rechtzeitig von Zuhause losgefahren. Um 20:00 Uhr sollte es losgehen und ab 18:00 Uhr war Einlass. Wir wollten also so zwischen sechs und sieben schon dort ankommen, damit man in Ruhe rumgucken und sich etwas leckeres zu essen und trinken suchen kann. Mal abgesehen von den Parkgebühren - SIEBEN EURO für einen Standplatz gegenüber der Arena - ging die Anfahrt sehr zügig. Wir hatten auch keine Wartezeit vor dem Eingang der Barcleycard Arena, obwohl wirklich viele Besucher mit uns zusammen schon gegen halb Sieben zur Arena strömten.

Levy Burger vom Burgerwerk in der Barcleycard Arena

Neben Snackwerk, Wurstfabrik, Pizzawerkstatt und vielen verschiedenen Restaurants sowie Bars, gibt es für den Fast-Food-Kleinhunger auch das Burgerwerk. Und dafür haben wir uns dann auch sehr schnell entschieden.

Während ich sowieso nicht viel wollte und mich für einen normalen Hamburger entschieden habe, hat Sabrina den Levy Burger bestellt.

Nicht nur, das dieser Burger heisst, wie unser jüngster Sohnemann ( unser Levi wird aber mit i geschrieben ), sondern auch die Zutaten hörten sich toll an. Ein Burger mit feiner Orangencreme... das sollte probiert werden.

Mit sechs Euro ist der Preis sogar sehr angemessen. Der Burger - und auch der normale Hamburger für vier Euro - hat sehr satt gemacht und super geschmeckt. Also wirklich empfehlenswert! Einzig die Getränkepreise sind total überzogen. Vier Euro für ein 0,3L Alster und 5,50 EUR für einen halben Liter, das sind schon extrem hohe Gaststättenpreise. Die alkoholfreien Getränke lagen nur geringfügig darunter.

Night of the Proms - 2018 - Die Stars

Bei "Night of the Proms 2018", zum 25-jährigem Jubiläum sind tolle Künstler bzw. Musiker aufgetreten.

Neben John Miles, der ja immer mit dabei ist, und dem beeindruckendem Antwerp Philharmonic Orchestra sind in diesem Jahr

  • Tim Bendzko
  • Milow
  • Petrit Ceku
  • The Pointer Sisters
  • und Bryan Ferry aufgetreten.

Sehr unterschiedliche Musiker und Musikstile, aber auch eine interessante Mischung für einen wundervollen Abend.

Night of the Proms - Die Show

Die Show begann um kurz nach 20:00 Uhr, mit nur etwa fünf Minuten Verspätung. Das war völlig ok. Denn Vorfreude ist ja die schönste Freude und da war man noch so richtig gespannt auf den Abend.

Den Auftakt machte natürlich das Antwerp Philharmonic Orchestra, dem dann Tim Bendzko mit gleich drei seiner Hits folgte. Bis zur ersten Pause, gegen 21:20 Uhr, also nach etwa 75 Minuten, spielte das Orchester noch mehrere Einzeleinlagen. Es gab eine witzige Darbietung eines Flötenspielers, mit mehreren Flöten gleichzeitig, durch Nase und Mund spielend und einer komischen Frisur, der das Publikum sehr erheitert hat.

Als Highlight in der ersten Hälfte trat Milow auf. Der belgische Sänger brachte gleich vier Lieder und heizte der sitzenden Menge ordentlich ein. Mit einem kleinen Trick, das er für seine Mutter das Publikum in Hamburg fotografieren möchte, brachte er alle zum stehen. Er legte die Kamera beiseite und fing sofort mit dem vierten Lied an. Da bebte dann die Arena in Hamburg. Schlau gemacht Milow - jetzt war das Publikum warm... oder sogar heiss... auf mehr.

Zweite Halbzeit

Nach einer etwa 20-minütigen Pause in der die Toiletten (vor allem bei den Frauen) sowie die Bars und Bistros lange Schlangen hatten, ging es dann weiter mit der zweiten Hälfte, die nochmal gute 90 Minuten gehen sollte.

Wieder machte das Orchester den Anfang um dann den drei Ladys die Bühne und das Publikum zu überlassen. Die Pointer Sisters brachten die Menge in der Barcleycard Arena mit Hits wie "Fire" oder "I'm so excited" komplett zum tanzen.

Zur Freude des Publikums wurde nochmals Milow angekündigt, der ein weiteres Lied aus seinem Repertoire spielte und von John Miles begleitet wurde. Zwei tolle Stimmen in einem Lied. Das war ein hörenswertes Duett und ein perfekter Übergang zu John Miles.

Als Milow die Bühne verlassen hatte, stand das weisse Klavier auf der Bühne und Miles brachte seinen NOTP-Klassiker "Music was my first Love".

Die weiteren Lieder waren nicht weniger spektakulär. So zum Beispiel seine Version vom Lied "Wake me up" als Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Musiker Avicii.

Einzige kleine Enttäuschung

Als einziges kleines Manko des Abends würde ich den Auftritt von Bryan Ferry bezeichnen. Die Musik - wer sie mag - war super. Aber der Gesang, des mittlerweile 73 jährigen Sängers war nicht mehr so, wie man es erwarten würde. Ihm fehlte die Puste und die Stimme war das ein oder andere mal fast weg. Man hat ihm einfach angesehen, das so eine Bühnenshow mit Gesang und Bewegung sehr anstregend ist. Vor allem in dem Alter. Aber trotzdem Hochachtung dafür, überhaupt noch auf einer Bühne zu stehen.

Leider sollte er der "Hauptact" des Abends sein und wurde dementsprechend zum Schluss auf die Bühne geholt.

Da hätte doch lieber Milow seine Show und seine Lieder zum Abschluss des Abends bringen sollen - Man wäre mit einem schöneren Gefühl nach Hause gegangen.

Unser - Night of the Proms - Fazit:

"Night of the Proms" ist und bleibt einfach grandios. Die Vielfalt der Musikstile, die Anzahl der verschiedenen Künstler und das gesamte Bühnenbild, die Aufmachung, Lichtshow und auch die kleinen Feinheiten, das Publikum mit einzubinden in die Show, ist absolut eine Erfahrung wert.

Für diesen Preis bekommt man nirgends eine dreistündige Show geboten.

Die Barcleycard Arena hat gute Parkplätze mit Einweisern. Leider mit einer saftigen Parkgebühr. Das Essen ist lecker, die Getränke kalt, aber auch die sind leider happig im Preis. Wenn man das alles aber zu dem günstigen Ticketpreis dazu zählt, dann kommt man insgesamt auf einen sehr guten Preis für eine noch bessere Veranstaltung.

Wir werden auf den Fall wieder zu "Night of the Proms" fahren!

Und wo geht's als nächstes hin?

Ja, wir haben schon die nächsten Tickets hier bei uns liegen. Im Januar fahren wir zur neuen Show von Mario Barth - Männer sind faul, sagen die Frauen.

Und im Mai geht es ebenfalls wieder in die Barcleycard Arena. Dann zu Joe Bonamassa. DAS Gitarrenevent 2019 für uns.

Ob wir da auch wieder darüber schreiben? Aber ganz sicher!

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Vielen Dank, und bis dann....


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