Niemand hat die Absicht, die Abgaben zu erhöhen...

Niemand hat die Absicht, die Abgaben zu erhöhen... Wenn Raucher höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen sollen, obwohl sie bekanntlich für die Zweckentfremdung der Tabaksteuer absolut nichts können, dann wäre es nur folgerichtig, wenn sie dafür geringere Rentenbeiträge abzuführen bräuchten, da sie ja schließlich nicht so lange leben. Um das so entstehende Loch in der Rentenkasse zu stopfen, müsste dann eine andere Opfergruppe herhalten. Zum Beispiel die der Frauen, da deren statistische Lebenserwartung höher angesiedelt ist als die der Männer.
Warum auch immer, aber Raucher gehören im Gegensatz zu den Frauen nun einmal nicht zu den von den Linken auserkorenen schützenswerten Minderheiten. Und das, obwohl es doch mehr Frauen als Männer gibt und auch Frauen rauchen. Mein Vorschlag ist also zum Scheitern verdammt, wenn ich es nicht schaffe, die linke Logik des Minderheitenschutzes zu bedienen. Mit anderen Worten kann ich es nur schaffen, wenn ich die Linken vom materiellen und ideologischen Zugewinn überzeugen kann. Vielleicht sollte ich ein Schutzprogramm für Raucher*Innen mit Migrationshintergrund und Handycap ins Leben rufen. Inklusive Beratungsstellen, Therapiezentren, Biotabakläden, staatlich subventionierter Tabakabgabe an Bedürftige und allem, was sonst noch so dazu gehört. Meine Erfolgschancen würden dann nicht schlecht aussehen. Und der linken Sozial- und Opferindustrie ginge es dann gleich noch besser als bisher. Es kommt eben auf die Etikettierung und das zu verbreitende Chaos an, um in der Buntenrepublik Absurdistan am Ball bleiben zu können.

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