Niedersachsen, das Land der Dinosaurier

Von Urzeit


Hannover (internet-zeitung) – Nirgendwo in Deutschland sind mehr Gattungen von Dinosauriern entdeckt worden als in Niedersachsen. Dort fand man bisher Knochen, Zähne und Fußabdrücke von neun Gattungen. Sieben davon waren bis zu 15 Meter lange Pflanzenfresser, die restlichen zwei Fleischfresser, die nur durch dreizehige Fußabdrücke belegt sind. Das geht aus dem Taschenbuch „Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix“ (ISBN 978-3-640-73202-9) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Aus Baden-Württemberg sind sechs Dinosauriergattungen bekannt. Darunter befindet sich der bis zu zehn Meter lange Plateosaurus, der wegen seines häufigen Vorkommens scherzhaft „Schwäbischer Lindwurm“ genannt wird. Man bezeichnet Plateosaurus aber auch als „Deutscher Lindwurm“, weil er in Deutschland von rund 50 Fundstellen bekannt ist. In Bayern hat man drei Dinosauriergattungen nachgewiesen, von denen zwei kleine Raub-Dinosaurier sind. Einer davon ist der lediglich 80 Zentimeter lange Juravenator („Jäger des Juragebirges“), der weltweit erste Fund dieser Gattung. Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bringen es auf jeweils zwei Dinosauriergattungen, Mecklenburg-Vorkommen auf eine. Von Giganten wie dem bis zu 40 Meter langen Argentinosaurus aus Südamerika hat man zwischen Nordsee und Alpen bisher noch keine Fossilien oder Fußabdrücke gefunden. Aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein liegen bisher überhaupt keine Dinosaurierreste vor.
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