Nichtsdestotrotz [*.txt]


Gibt ja so Begriffe, die uns selbstverständlich über die Lippen gehen. Oft gehört, vielleicht auch oft genutzt. Aber was sie bedeuten? Oder besser: ob wir sie richtig verwenden? Oder noch besser: was sich der Erfinder wohl dabei gedacht hat? Man nehme ein Wort und analysiere es: nichtsdestotrotz. Bedeutet dennoch. Trotzdem. Warum verwende ich stattdessen nichtsdestotrotz? Weil es sich so nett anhört? Aber irgendwie auch ein bisschen falsch. Oder? Wie war das mit dem desto? Korrekt verwendet müsste doch nach desto eine Steigerung folgen, also bspw. Je mehr Licht desto heller. Oder je mehr Auswahl desto vielfältiger. Oder je höher die Berge, desto weiter der Ausblick … Also nicht, desto hell, desto hoch, desto weit. Warum also bitteschön nicht “nichtsdestotrotzer”? …
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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 1. Wort lautet “nichtsdestotrotz”.


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