Nichts wiegt schwerer als ein ABER!

Von Wernerbremen
Meine heutigen Abendgedanken!
Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute Abend die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen.


„Das tonnenschwere ABER“
„Ein Schüler kam zu einem weisen alten Mann.


  "Herr" sprach er mit schleppender Stimme,"das Leben liegt wie eine Last auf meinen Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen." 
"Mein Sohn" sagte der Alte mit einem liebevollen Lächeln,
"das Leben ist leicht wie eine Feder."
 
"Herr, bei aller Demut, aber hier musst Du irren. Denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?" 
"Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden." sagte der Alte,
immer noch milde lächelnd.
"Aber..." wollte der Junge einwenden.
Der alte Mann hob die Hand: "Dieses "
Aber", mein Sohn,
wiegt allein tausend Tonnen.“


Ihr Lieben,

ich habe diese Geschichte heute Abend erzählt, weil ich immer wieder feststelle, wie unheilvoll, wie lähmend das Wort „
ABER“ ist.

Wenn jemand einen wunderbaren Traum hat und diesen verwirklichen möchte, kommt bestimmt jemand und sagt: „
ABER…“
 
Wenn jemand ein wirklich erstrebenswertes Ziel hat und dieses Ziel erreichen möchte, kommt garantiert jemand und sagt: „
ABER…“

Wenn unsere Kinder und Enkelkinder eine kluge Idee haben und diese in die Tat umsetzen möchte, kommt auf jeden Fall jemand und sagt: „
ABER…“

Ihr Lieben,
das Wort
ABER lähmt jede Initiative, das Wort
ABER erstickt wundervolle Ideen, zerstört Träume und versperrt den Weg zu lohnenswerten Zielen.

Wenn wir unseren Kindern und Enkelkindern helfen möchten, dann sollten wir weniger das Wort ABER verwenden, sondern stattdessen sagen: „Lass uns zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie wir Deine Idee verwirklichen können!“
Wie oft begegne ich Menschen, die tapfer ihr Licht in diese dunkle Welt hineintragen, die sich bemühen, jeden Tag Liebe und Hoffnung zu schenken!

Aber diese lieben Menschen werden oft entmutigt, weil jemand kommt und sagt: „ABER…“
Dabei ist doch Folgendes wahr:

So sehr wir uns auch bemühen, diese Welt mit unserer Liebe, unsere Freude zu erhellen, wir könnten sicher noch dieses oder jenes besser oder anders machen.
Aber darauf kommt es gar nicht an!


Entscheidend ist nicht, das Allerbeste zu tun,
sondern überhaupt zu handeln.

Deshalb geht tapfer Euren Weg und lasst Euch nicht durch ein ABER  entmutigen.
  Verfolgt Euer Ziel, verwirklicht Euren Traum, seid fröhlich und unverzagt und tragt Euer Licht in diese Welt hinein und hört nicht auf die
ABERs, die Euch begegnen werden, denn jedes dieser ABERs lähmt Euch, weil jedes dieser ABERs 1000 Tonnen wiegt!

Ich wünsche Euch eine gute unbeschwerte Nacht und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

Quelle: Astrid Müller