Never ending Stories oder auch: Bleibt eine (unzählige) Buchreihe immer gleichbleibend unterhaltsam?

Tüdelü zusammen!
Zu diesem Thema kam ich als vor einer kleinen Weile eine Email bei mir eintrudelte. Es wurde der siebte Teil einer Buchreihe beworben. Es handelte sich um "Das Buch der Schatten: Schwarze Seelen" von Cate Tiernan. Mein erster Gedanke war: "Wirklich? Schon der siebte Teil?" Und dann dachte ich mir, ob das so sein muss. 

Ist man irgendwann der Geschichte nicht überdrüssig? Wenn ich persönlich auf die oben genannte Buchreihe eingehe, so muss ich sagen, dass ich anfangs ziemlich begeistert war. Nichts neues in dem Sinne: Ein junges Mädchen ist eine Hexe, verliebt sich in einen Jungen, der ebenso ein Hexer ist. Die zwei kommen zusammen. Später stellt sich heraus, dass das junge Mädchen eine mächtige Hexe zu sein scheint und ihr Herzblatt wird zum Bösewicht. Eifersüchtige Freundinnen, Übernatürliches und Herzschmerz. All das, was junge Leser heutzutage interessieren mag. Mich hat es interessiert, denn bis Band 4 habe ich das alles gelesen. Doch irgendwann stellte ich fest, dass mir die Entwicklung nicht mehr gefiel. Die Protagonistin hat sich nicht weiterentwickelt, es kamen zu viele neue Aspekte dazu. Es wurde nicht ein Gedankengang vollendet, sodass man sich auf eine Sache konzentrieren konnte. Der Leser wurde einfach mit "too much" Informationen gefüttert. So zumindest mein persönlicher Eindruck. 


Never ending Stories oder auch: Bleibt eine (unzählige) Buchreihe immer gleichbleibend unterhaltsam?
Nun stellt sich mir einfach die Frage: Ist es nicht irgendwann mal gut? Muss das sein? Kann man nicht einfach ein (gutes) Projekt abliefern und sich dem nächsten zuwenden? 

Gleich verhält es sich mit "House of Night". Ich meine gesehen zu haben, dass der 11. Teil in den Startlöchern ist. Die ersten Teile waren ja noch unterhaltsam. P. C. Cast ist zeitig auf den Vampir-Zug aufgesprungen und hat das Thema, gemeinsam mit ihrer Tochter, zunächst gut, sowie unterhaltend umgesetzt. Doch auch hier wurde ich ab dem vierten Teil der Geschichte überdrüssig. Es war zu viel des guten, die Charaktere wuchsen mir nicht mehr ans Herz, ganz im Gegenteil. Die Augen rollten immer öfter, weil ich einiges übertrieben fand. Dementsprechen habe ich auch diese Buchreihe abgebrochen. 

Natürlich gibt es den Aspekt, dass die Autoren mit einem Verlag x-Buchteile ausgemacht hat, aber das lasse ich mal außer Betracht. Mir geht es nicht um diese Sache, sondern wirklich um die Frage: Ab wann ist es einfach genug? 

Natürlich gibt es Geschichten - gute Geschichten -, die man nicht in einem Buch packen kann. Bestes Beispiel: Herr der Ringe. Ja, auch hier gibt es mittlerweile viele Abzweigungen. Nehmen wir auch ein anderes Beispiel: Mercy Falls Reihe. Maggie Stiefvater (Achtung, persönliche Liebeshymne) hat es einfach drauf, eine unglaublich berührende, unterhaltsame, wunderbar geschriebene und ergreifende Geschichte in drei Teilen zu erzählen. 1. Teil: Einführung in alles wichtige. Protagonisten - Plot. 2. Teil: Weiterentwicklung aller Charakteren (vielleicht kommen neue hinzu) - Wendepunkt. 3 Teil: Finale - den Leser langsam aber sicher auf das Ende ranführen. 

Abschließend möchte ich sagen, dass dieser Post kein "Dampf ablassen" sein soll. Ganz im Gegenteil: Ich sehe das gelassen, sollen die Autoren eine anfänglich gute Geschichte so weiterführen, wie es ihnen dient. Für meinen Teil höre ich dann einfach auf, wenn es mir nicht mehr gefällt. Mich würde vielmehr interessieren, wie ihr das seht: Mittlerweile beim 10. Teil von House of Night angekommen oder seid ihr sogar Anti-Trilogie? 

Eure Eindrücke würden mich sehr interessieren. 

Liebe Grüße

Saskia

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