Neuer "Forschungsverbund" übers ungäubige Ostdeutschland

„Ungläubiges Ostdeutschland" - Ungläubigkeit als ein weiteres Makel für uns stasigeschädigte, der Allmacht der SED unterworfenen, Ostdeutschen. Man soll sich als ostdeutscher Atheist nun endlich in der Bundesrepublik als eine gesellschaftliche Randgestalt fühlen.   „Zentrum für Religionspädagogische Bildungsforschung" - das klingt gefährlich nach Missionierung und Rückholung der ungläubigen Schafe in den Schoß der heiligen Mutter Kirche. 250 Jahre Aufklärung und Humanismus sollen so durch den Vormarsch auch der deutschen Evangelikalen zurückgedrängt werden.   Denn es sind nicht nur die ostdeutschen Heiden, die die die „christlich-jüdischen" Werte der Bundeskanzlerin in Frage stellen, nach statistischen Erhebungen bezeichnen sich inzwischen ca. 30 - 35% aller Deutschen als konfessionslos.   Mein Großvater ist bereits nach seiner Kriegsteilnahme 1918 aus der Kirche ausgetreten. Auf seinem Koppelschloß stand „Gott mit uns" - beim Massenmorden auf den Schlachtfeldern des I. Weltkriegs!   Seitdem ist unserer Familiengeschichte eine Geschichte von Atheisten, immer in der Überzeugung, daß die Welt von Naturgesetzen bewegt wird. Jegliche Religion kann mißbraucht werden und vor allem die christlichen sind mißbraucht worden für die unfaßbarste Kriminalgeschichte der Menschheit. Der Aberglauben an eine höhere Intelligenz, an einen oder mehrere Götter ist für uns nun mal eine mittelalterliche Weltanschauung, alle christlichen Dogmen sind längst durch die wissenschaftliche Forschung widerlegt.   Das Problem für die Konfessionslosen und Atheisten ist, das sie in der BRD keine wirksame politische Vertretung haben, keine politische Partei - außer den Piraten - will es sich mit den deutschen christlichen Staatskirchen verderben.   Leider verkennen auch viele Konfessionslosen und Atheisten die Notwendigkeit einer politischen Vertretung, die christlichen Kirchen jedoch sind zur Mission verpflichtet und nutzen jede Gelegenheit zur politischen Einflußnahme, wie wir an der erneuten Forderung der Kirchen in Berlin zu einer Gleichsetzung von Ethik-und Religionsunterricht sehen, obwohl sich die Mehrheit der Berliner dagegen ausgesprochen hat. Ich bin deshalb auch Mitglied des Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, der neben den Freidenkern und der Humanistischen Union die Interessen der Atheisten vertritt.   Auch das neue Programm der LINKEN enthält primär leider nur die Integration der Christen und anderen Religionsgemeinschaften auf Seite 42 und 43, die Interessen der religionsfreien Menschen stehen erst an zweiter Stelle.     Ingolf Tabbert

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