Neue Töne im Reichstag

Neue Töne im Reichstag Große Runde am "Freitag-Tisch". Hartmut Seefeld

Törööö, Törööö schallt es durch das ehrwürdige Reichtagsgebäude, immer wieder. Feueralarm? Elefantenbesuch? Schulschluss? Mitnichten, das nervende Signal ruft zur namentlichen Abstimmung ins Plenum. Es unterbricht heute auch ein Streitgespräch, das der Chefredakteur der Wochenzeitung "Freitag", Philipp Grassmann, mit den Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Schwab (SPD) und Stefan Liebich moderierte. Man traf sich zu diesem Gespräch über rot-rot-grün ausgerechnet in jenem Raum, in dem erst kürzlich noch die Fraktion der F.D.P. tagte, der faktisch ihr Herzstück war. Manchmal kann Politik erstaunlich rigoros sein.

Neue Töne im Reichstag Stefan Liebich, Frank Schwabe und Steffi Lemke im Gespräch. Hartmut Seefeld

Das Ergebnis der engagiert geführten Diskussion ist in einer der kommenden Ausgaben des „Freitag“ zu lesen. Doch eines sei verraten: Der Weg hin zu einer künftigen gemeinsamen Bundesregierung von SPD, LINKE und Grünen ist zwar noch sehr, sehr lang aber auch uneingeschränkt begehbar. Es sind zum Teil neue Töne die da angeschlagen wurden. Und das ungeachtet jeglichen Törööös, auch außerhalb des Reichstags.


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