Neue Peinlichkeiten

Früher war es mir peinlich, wenn mein Baby im Café schrie, jedenfalls wenn es länger als drei Minuten dauerte; so lange braucht es ungefähr, bis man zahlt, das Baby einpackt und die Schwingtüren aufbekommt.

Wenn die Kinder größer werden, nimmt die Peinlichkeit andere Dimensionen an. Während der alltäglichen Zankereien gilt es als ungeschriebenes Gesetz, dass man Gegenstände, die der eine vom anderen fordert, niemals anstandslos übergibt, nein, sie werden geworfen, an einem schwer erreichbaren Platz deponiert oder im Falle von Badelatschen, die sich die Zwillinge teilen müssen, von den Füßen geschleudert. Gott sei Dank hat der Badegast, neben dessen Kopf die Latsche geplatscht ist, sie anstandslos wieder herausgegeben.

Ich werde mich immer an diesen Tag erinnern: Es war derselbe Tag, an dem der promovierte Ehemann im Wohnzimmer vor unseren Besuchern einen Bauchtanz aufführte. Mit Bauch natürlich. An Tagen wie diesen finde ich so einen Niqab gar nicht mal so schlecht.


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