Netflix erzählt von Problemen beim Dating in der 2. Staffel von „Love“

In der ersten Staffel der Netflix Original Serie Love lernten sich Gus und Mickey kennen, verloren sich wieder aus den Augen, haben sich ein wenig hin- und her getextet, nur um sich am Ende genau dort wiederzutreffen, wo sie sich zum ersten Mal begegnet sind. Sie blicken sich in die Augen, Ende.

Jetzt gibt sich das wundervolle Gespann bestehend aus Serien-Mitschöpfer Paul Rust (als Gus) und Gillian Jacobs (als Mickey) erneut die Ehre. Zu Beginn der zweiten Staffel gibt’s direkt den Love Kiss. Aber Mickey will auf Abstand gehen, denn eine Beziehung hat sie derzeit so überhaupt nicht im Sinn. Vielmehr ist sie damit beschäftigt, endlich vom Alkohol loszukommen.

Dann aber hängt sie doch den ganzen Tag mit Gus rum, übernachtet sogar bei ihm. Die beiden haben immer wieder Sex. Sie schicken sich Textnachrichten, sobald der andere außer Sichtweite ist.

Netflix erzählt von Problemen beim Dating in der 2. Staffel von „Love“

Love

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Gus (Paul Rust) und Mickey (Gillian Jacobs) genießen einen Tag am Strand.

Daraus entwickelt die zweite Staffel von Love noch viel mehr Chemie zwischen seinen beiden Hauptdarstellern, als es nicht die erste Staffel ohnehin schon getan hätte. Wenn diese zwei Menschen dann wirklich einmal auf Abstand gehen, ist es für uns ebenso unerträglich wie für sie.

Vielleicht wirkt die Serie so stark auf uns, weil man sich wunderbar mit diesen beiden unperfekten Menschen identifizieren kann. Gillian Jacobs (aus Community) und Paul Rust sind sowohl für sich schlicht großartig, entfalten aber noch viel mehr Zuschau-Freude, wenn sie miteinander spielen dürfen.

Sie geben uns dieses merkwürdige Gefühl sich gut zu fühlen, nur weil man eine Textnachricht geschickt bekommt. Wir sind so involviert mit Gus und Mickey, dass wir selbst zeitweise die Schmetterlinge dieser fiktiven Figuren in unserem Bauch flattern spüren.

Außerdem ist Love unglaublich modern in seiner Erzählung. Zwei Menschen, die eigentlich in einer Beziehung sind, sich zumindest so verhalten, aber dann doch irgendwie nicht. Es ist ein merkwürdiges Zwischenstadium, das durch die Angst vor einer festen Bindung entsteht.

Netflix erzählt von Problemen beim Dating in der 2. Staffel von „Love“

Love

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Ernste Gespräche in der Dating-Krise.

Wenn die beiden dann zu – natürlich – Indie Musik durch Parks schlendern und die Kamera das in sonnengefluteten Bildern einfängt, erleben wir geradezu wie sich zwei Menschen wirklich ineinander verlieben und sich nicht mehr vorstellen können, ohne den anderen zu sein.

Aber Love erkundet dann eben auch den Moment, in dem die Stimmung kippt. Es gibt die Angst vor Upfucks, es gibt Streit, eine Phase der Fernbeziehung und der Verfall in Routinen – und das alles in gerade einmal zwölf Episoden.

Während uns die erste Staffel der Serie ausführlich aufgezeigt hat, wie schön, aber auch problematisch es sein kann, jemanden in der modernen Welt kennenzulernen, dann nimmt uns die zweite Staffel nun an die Hand und führt uns durch die Moderne des Datings und des Verliebens. Natürlich ist das ebenso komplex.


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