Nazi Reis und heisse Naechte: Ein Trip nach Mombasa

An der Kueste gibt es viele Kokosnuesse die in der SwahilispracheNazi heissen. Nazis werden zum kochen mit Reis benutzt. Das Ergebnis ist der Nazi Reis(Kokonuss Reis). Eine Swahili-Delikatesse. Das Essen an der Kueste ist ein Traum, nicht zu vergelichen mit Nairobi.

Das Kauen von Miraa oder auch Khat scheint hier eine Frezeitbeschaeftigung zu sein. Miraa ist ein Droge die in Kenia legal ist. Es handelt sich um junge Sprossen des Khatstrauchs die man stundenlang kaut. Man wird aktiv im reden fuehlt sich nicht mehr muede und der Hunger verschwindet. Am Wochenende sitzen grosse Gruppen von Menschen am Strand und kauen den ganzen Tag.

Nachdem ich mich in einer Villa zu einem guten Preis enquartiert hatte erkundete ich die Gegend. Abends am Pool lernte ich auch schon einige Leute kennen, mit denen ich das vibrante Nachtleben an der Kueste erkundete.

In Mombasa gibt es die unterschiedlichsten Charaktere:

Zum einen gibt es die tausend Frauen die hier aud der Suche nach einem besseren Leben sind. Sie suchen sich einen weissen reichen Mann und lassen sich Luxusvillen, neue Autos und Designerklamotten bezahlen. Kann der Mann seine junge huebsche Frau finanziell nicht befriedigen sucht sie sich einen anderen Sugardaddy. Sexuell befriedigt sie sich aber nebenher mit anderen jungen Maennern. Unvorstellbar wie naiv viele reiche Maenner sind und einfach alles fuer ihre Frau bezahlen. Sex sells……getarnte Prostitution.

Dann gibt es die Pseudo Surf und Tauchlehrer die dir nette Geschichten in der Bar erzaehlen und dich spaeter um Geld fuer ein Essen anbetteln. Gibt man ihnen Geld geben sie es fuer Alkohol oder Drogen aus und betteln dich spaeter erneut an.

Zum anderen gibt es die Beach boys, die am Strand rumlungern. Sie bieten jeden erdenklichen Service an. Vom Schnorcheltrip bis zum Begleitservice in der Disco. Freundet man sich mit ihnen an, kann man sicher sein auch etwas fuer diese „Freundschaft“zu bezahlen. Denn nix ist umsonst in Kenia. Die Beachboys bieten sich auch fuer aeltere weisse Frauen (Sugar mummys) an, die auf der Suche nach jungen Maennern sind. Auch diese Sugarmummys zahlen fuer den Service mit den jungen Lovern.

Dann gibt es die verrueckten Aerzte hier, die dir ernste Krankheiten diagnostizieren damit man ein paar Tage im Krankenhaus bleibt. Ein Patient ist Business, besonders ein Weisser. Im Krankenhaus wird man dann mit literweise Infusionen vollgepumpt, auch das ist eine Businessstrategie, und fuehlt sich nach dem Aufenthalt schlechter als davor.

Als „reicher“ weisser Tourist muss man hier sehr aufpassen. Das Geld ist schneller ausgegeben als man gucken kann und man weiss nicht immer was man dafuer bekommen hat.

Nach ein paar Tagen in der Hitze von Mombasa bin ich nun wieder in Nairobi. In ca. 3 Wochen werde ich mich auf den Weg Richtung Norden machen. Naechstes Ziel: Aethiopien.


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