När jag blir stor am Gustav Adolf Torg in Göteborg

Im Dezember findet man auf dem Gustav Adolf Torg eine Ausstellung besonderer Art. Die Herausgeber der Göteborger Zeitschrift Faktum, die von den Obdachlosen der Stadt verkauft wird, präsentieren im Freien die großformatigen Bilder von zwölf Personen, die in Göteborg auf der Straße leben und für den Jahreskalender der Zeitschrift fotografiert wurden.
När jag blir stor am Gustav Adolf Torg in Göteborg
Obdachlos sein ist meist keine freie Wahl, der man von Kindheit an folgt, sondern die Folge mehrere Geschehnisse und der Mangel eines sozialen, funktionsfähigen Netzes. Heute Obdachlose hatten als Kinder und Jugendliche Träume wie jeder andere im gleichen Alter und wussten welchen Beruf sie ergreifen wollen, auch wenn sich diese Träume dann nie verwirklicht haben.
När jag blir stor am Gustav Adolf Torg in GöteborgAgneta, 54, wollte Reitlehrerin werden
Die Ausstellung „När jag blir stur“ (Wenn ich erwachsen bin) zeigt zwölf Arbeitslose Göteborgs in der Kleidung ihrer Wunschberufe und bietet daher Porträts des Kontrastes, die in der selben Umgebung in der die Obdachlosen leben, nämlich im Freien, gezeigt werden. När jag blir stor soll mit dieser Aktion auf einen Missstand in der heutigen Gesellschaft hinweisen, aber auch gleichzeitig eine Werbung für den Kalender 2011 von Faktum sein.
När jag blir stor am Gustav Adolf Torg in GöteborgMorgan, 50+, wollte Bauer werden
Die Fotos für den Kalender wurden von Patrik Andersson geschossen, einem Porträt- und Modefotografen mit Sitz in New York, der im Allgemeinen nur die High Society ablichtet. Als Meister in seinem Bereich ist es ihm gelungen die zwölf Obdachlosen aus ihrem täglichen Leben in das erträumte Wunschleben zu versetzen, was dem Betrachter der Bilder sicher zum Nachdenken anregt.
När jag blir stor am Gustav Adolf Torg in GöteborgThomas, 53, wollte König werden
Der Kalender kann in Göteborg von jedem Faktum-Verkäufer, die man über die ganze Stadt verteilt findet, für 150 Kronen erworben werden, wobei jeder der Verkäufer 50% der Summe erhält, die ihm dabei helfen soll zurück in die Gesellschaft zu finden, selbst wenn dies nach 20 Jahren auf der Straße ein sehr großer Schritt ist.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin (Originalfotos: Patrik Andersson)

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