Nadja in the Freudenhaus

Draußen tobt der Herbst, schön, goldig, kaum windig. Drin sind die Teppiche geräuschschluckend und weich, die Wände dunkelrot, die Tasse Tee anschmiegsam, die Hände auf meinem müden Körper so wie ich sie gern habe: sicher und wohlwissend, was sie tun. ich spüre, wie die einzelnen Körperteile wieder zu mir finden und ich zu ihnen. ich lausche der Musik zu, und die Frau neben mir singt leise mit, das ist toll, ich sauge all diese Eindrücke auf und freue mich, hier zu sein.

Lange hat es gedauert, bis ich nach meinem ersten Thailand-Aufenthalt endlich wieder eine Thai-Massage genießen kann. immer kam was dazwischen. “Wir bieten keine erotische Massagen an” steht ausdrücklich auf dem Flyer und darum habe ich mich auch getraut, hierher zu kommen. dass ich dennoch in einem Puff gelandet bin, das merke ich am Rauschen der Schuppen, die mir von den Augen fallen, als ich vorne am Tresen bezahle und von den knapp bekleideten Damen neugierig beäugt werde.

Nun, falls in dem Buch “1000 Dinge, die man im Leben gemacht haben sollte” ein Puffbesuch vorkommt, habe ich auch das jetzt hinter mir.


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