Nachrichten vom 29. März 2011

Schweden - Politik/Umwelt
Die schwedische Kernkraftindustrie plant die Leistungsfähigkeit in acht ihrer zehn Kernkraftwerke bis zur Grenze auszunutzen und will damit weltweit die besten Quoten an Stromproduktion liefern, was nach Experten in Fragen Kernenergie mit Befremden aufgenommen wird, da diese Entscheidung bedeutet auch das Risiko eines Reaktorunfalls bedeutend zu erhöhen. Drei Reaktoren wurden bereits hochgefahren, wobei insbesondere die Leistung des Reaktors 2 in Oskarshamn eine Leistungsverbesserung von 28 Prozent erreichen soll. Höhere Sicherheitsmaßstäbe halten die Betreiber für nicht nötig.
Schweden - Wirtschaft
Die Molkerei Swedmilk in Mazedonien, in die der schwedische Staat bedeutende Gelder inverstierte, sollte nie produzieren. Die frühere Leitung der Molkerei hatte einzig und allein das Ziel 200 Millionen Kronen in die eigene Tasche zu stecken. Allerdings wurde nicht nur der schwedische Staat, sondern auch die Bauern Mazedoniens betrogen, die nie für ihre Lieferungen bezahlt wurden. Haupteigner der Molkerei war der schwedische Staat über seine Hilfsorganisation Swedfund. Swedfund will sich zu den Problemen und eventuellen Mängeln an Überwachung nicht äußern.
Schweden - Verkehr
Die geplante Umgehungsstraße um Stockholm, die an der Nähe des Weltkulturerbes Drottningholm vorbeiführen wird, bedroht die Einstufung des Schlosses, da das schwedische Verkehrsamt sich nicht an die ursprünglichen Pläne halten will, sondern insbesondere zwei verkehrsträchtigen Kreisverkehre sehr Nahe an den Schlosspark legen will, was dazu führen kann, dass die Unesco Drottningholm aus der Liste der 14 Weltkulturerben herausnimmt.
Schweden - Umwelt
Die Wolfspolitik des schwedischen Umweltministers Andreas Carlgren erlebt nun auch im eigenen Land einen starken Widerstand gegen das Aussetzen von Wolfswelpen. Nach drei Monaten an vorbereitenden Arbeiten teilte heute die Regionalregierung in Dalarna mit, dass der Widerstand gegen die weitere Ansiedlung von Wölfen im Gebiet zu groß ist als dass eine Einigung für eine Standortwahl erzielt werden kann. Dieser Meinung schließt sich auch das Värmland an, das die eventuelle Auswilderung um mindestens ein Jahr verschieben möchte.
Schweden - Umwelt
Rund 210.000 Schweden bekommen über ihre Wasserleitungen mit Uran angereichertes Trinkwasser, das bei der festgestellten Konzentration zu Nierenschäden führen kann. Da Europa in dieser Frage bisher keine Einigung erzielte, erwägt nun das schwedische Lebensmittelwerk eigene Richtwerte festzulegen, damit die Gesundheit aller Schweden garantiert werden kann. Schwedisches Grundwasser hat weltweit die höchsten Uranwerte, wobei Trinkwasser teilweise bis zu 70 Mikrogramm Uran per Liter enthält, nahezu fünfmal die Menge des offiziellen Richtwertes von Trinkwasser. Uran riecht man nicht und schmeckt man nicht. Zu den 210.000 Schweden, die ihr Uran-Wasser über Wasserleitungen enthalten, kommen weitere 180.000 Bewohner mit eigenen Brunnen.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

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