Nachrichten vom 27. November 2013

Schweden - Politik
Um die Gemeinden Schwedens dazu zu bewegen Mietwohnungen für Flüchtlinge und Asylanten offen zu halten, stellte die Regierung den Gemeinden insgesamt eine Summe von 15 Millionen Kronen für Mietausfälle zur Verfügung, also jene Zeit, in der die Wohnung leer stehen. Ausbezahlt wurden bisher jedoch nur 173.000 Kronen. Nach Integrationsminister Erik Ullenhag ist nicht bekannt, warum Gemeinden keine Gelder erfragen, aber es ist möglich, dass die allgemeine Wohnungsnot bereits so hoch ist, dass es gar keine leerstehenden Wohnungen mehr gibt, oder auch, dass das Ministerium die Gemeinden so schlecht informierte, dass sie von dieser Möglichkeit gar nichts wissen.
Schweden - Politik
Nach Ibrahim Baylan, dem Sprecher der Sozialdemokraten für Ausbildungspolitik, müssen sich Schulen besser auf die globale Zukunft vorbereiten, was in seinen Augen bedeutet, dass man moderne Sprachen bereits in der Grundschule als Pflichtfach einführen muss. Nach Baylan müssen Schüler in Zukunft mehrere moderne Sprachen können wenn Schweden die internationale Konkurrenzkraft behalten will. Bei einem eventuellen Wahlgewinn wird dieser Punkt mit Sicherheit in Schulpolitik eingebaut.
Schweden - Politik/Gesellschaft
Nachdem sich in Schweden kaum Gemeinden finden, die Flüchtlingen und Asylanten eine Wohnungen bieten können oder bieten wollen, benötigt das Ausländeramt im kommenden Jahr nach ersten Hochrechnungen etwa eine Milliarde Kronen zusätzlich um die Ankommenden nach Bewilligung des Asyls vorübergehend in Hotels oder anderen teuren Unterkünften unterbringen zu können. Die Kosten für diese Unterkünfte sind etwa viermal so hoch wie jene für Wohnungen, aber sämtliche Auffangheime sind bereits bis zum letzten Platz besetzt und müssen für jene, die erst einen Asylantrag stellen, frei gemacht werden.
Schweden - Medizin
Das schwedische Gesundheitsamt ging gestern mit der Warnung an die Öffentlichkeit, dass die Antibabypille danach nach den neuesten Forschungen bei Frauen mit über 75 Kilogramm einen Teil der Wirkung und ab 80 Kilogramm die gesamte Wirkung verlieren. Nach dem Gesundheitsamt wird der französische Hersteller des Präparats Norlevo diese Information ab dem kommenden Jahr auf allen Beipackzetteln vermerken.
Schweden - Media
Nachdem die Tageszeitung Svenska Dagbladet im dritten Quartal des laufenden Jahres 14 Millionen Kronen Verlust machte, muss die Zeitung nun bedeutend mehr sparen als geplant und erklärt, dass nicht nur die bereits geplanten 15 Angestellten die Zeitung verlassen müssen, sondern sich deren Anzahl verdoppelt. Alle, die die Zeitung verlassen müssen, erhalten zusätzlich zum Gehalt während der Kündigungszeit drei Monate zusätzlich ausbezahlt. Bereits im vergangenen Jahr machte die Zeitschrift im dritten Quartal Verluste, allerdings nur zwei Millionen Kronen.
Schweden/Skåne - Umwelt
Nach einer kartographischen Auswertung hat die Regionalregierung Skånes festgestellt, dass voraussichtlich spätestens im Jahr 2100 rund 6600 Hektar Land mit insgesamt 23.000 Häusern teilweise unter Wasser stehen werden. Da man das wissenschaftliche Szenario für ernst nimmt, beginnt die Regionalregierung nun einen Plan für den Ernstfall auszuarbeiten, zumal das Wasser bereits in weniger als 50 Jahren die ersten Gebäude erreicht haben kann und die Zeit daher drängt.
Schweden - Gesellschaft/Recht
Noch vor den kommenden Wahlen will die Regierung einen Gesetzesvorschlag vorlegen nach dem Schulden beim Gerichtsvollzieher nach 15 Jahren gelöscht werden sollen, ausgenommen jene Fälle bei denen es sich um kriminelle Gelder handelt oder der Gläubiger eine Privatperson ist. Gegenwärtig haben rund 95.000 Schweden Schulden beim Gerichtsvollzieher, die aus einer Zeit von vor über 20 Jahren stammen. Dieses neue Gesetz wird voraussichtlich bei den Banken zur Folge haben, dass sie bei der Kreditvergabe noch vorsichtiger werden als bisher.
Schweden - Gesellschaft/Politik
Nachdem die schwedische Polizei und die Regierung der Meinung sind, dass Prostitution in Schweden immer mehr mit organisierter Kriminalität und Menschenhandel in Verbindung zu bringen ist, soll nun die aktuelle Situation zur Prostitution im ganzen Land analysiert werden um konkrete Gegenmaßnahmen finden zu können. Die letzte Untersuchung in diesen Fragen liegt mittlerweile sieben Jahre zurück. Nach Schätzungen der Polizei arbeiten gegenwärtig etwa 300 Frauen als Prostituierte in Stockholm, Göteborg und Malmö.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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