Nachrichten vom 26. Januar 2013

Schweden - Politik
Göran Hägglund, der Vorsitzende der Christdemokraten, verliert immer mehr Vertrauen in den lokalen Parteiverbänden, da der Politiker immer häufiger wichtige Sachfragen unbeantwortet lässt und bis heute keine politische Linie für die kommende Wahl ausgearbeitet hat. Das Hauptthema Hägglunds ist gegenwärtig die gesenkte Mehrwertsteuer für Restaurants, die er für eine falsche Entscheidung hält. In Fragen der hohen Arbeitslosigkeit bietet der Parteiführer bisher keine sinnvolle Idee an. Hägglund zeigt sich auch als absoluter Gegner des Euro, was er beim aktuellen Parteitag erneut deutlich macht.
Schweden - Recht
Die Aussage des schwedischen Oberbefehlshabers Sverker Göranson, dass Schweden sich im Ernstfall nur eine Woche ohne ausländische Hilfe verteidigen kann, kann nun ein rechtliches Nachspiel für den Militär haben, da er mit dieser Aussage die Sicherheit des Landes in Gefahr gebracht haben kann. Der oberste Staatsanwalt Schwedens geht davon aus, dass Göranson mit der Aussage Landesverrat betrieben haben kann, da er über sämtliche geheimen Informationen des Reiches verfügt und seine Aussage daher allgemein als glaubwürdig betrachtet wird.
Schweden - Arbeitswelt
Obwohl die schwedischen Krankenschwesternschülerinnen auch ihre Forderung nach einem Anfangslohn von 24.000 Kronen noch nicht durchsetzen konnten, hat nun das Folgejahr der Krankenschwesternschülerinnen die Forderung auf 25.000 Kronen erhöht, da im letzten Jahr sämtliche Kosten des täglichen Lebens stiegen und sie den Grundlohn von 25.000 Kronen für einen Hochschulabschluss als gerechtfertigt sehen. Die staatlichen Krankenhäuser sind nach wie vor nicht bereit die Löhne anzuheben, obwohl sie dringend Personal benötigen. Das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus will jungen Krankenschwestern auch in Zukunft nicht mehr als knapp über 21.000 Kronen bezahlen.
Schweden - Media/Recht
Nachdem ein Internetanbieter in Schweden eine Sperre für Fernsehsendungen der Station SVT anbietet, was viele so interpretieren, dass sie dann nachweislich keinen öffentlichen Fernsehkanal mit ihrem Computer empfangen können, stellt SVT nun klar, dass die Fernsehgebühr an ein Gerät gebunden ist und selbst dann fällig wird, wenn man einen Fernseher oder einen Computer in einem Gebiet besitzt in dem man keinen Kanal empfangen kann. Nach der gegenwärtigen Rechtslage müssen selbst ausländische Studenten ab Februar in Schweden die Fernsehgebühr bezahlen, sobald sie für ihre Arbeiten einen Computer benutzen.
Schweden - Umwelt
Neue Versuche mit Kupferkapseln stellen erneut die schwedische Endlagerung von ausgebranntem Brennmaterial von Kernkraftwerken, eingeschweißt in Kupferkapseln und in einer Tiefe von 500 Metern in Frage, in Frage, denn bereits zwei Versuche beweisen, dass such Kupfer unter gewissen Voraussetzungen zersetzt, ein Endlager jedoch garantieren muss, dass das radioaktive Material 100.000 Jahre absolut sicher gelagert wird. Wenn auch weitere Versuche Kupfer als Risiko betrachten, so musst die schwedische Lösung für ein radioaktives Endlager endgültig aufgegeben werden.
Schweden - Gesellschaft
Nach einer neuen Studie der schwedischen Versicherungskasse werden sich, falls die gegenwärtige Entwicklung im gleichen Masse weiterläuft, ab dem Jahre 2037 Männer ebensoviel um Kleinkinder kümmern wie Frauen. Gegenwärtig bleiben nur 37 Prozent der Väter bei einem kranken Kind zu Hause und 24,4 Prozent nehmen die den Eltern zustehenden freien Tage für ihre Kinder in Anspruch. In vielen Fällen ist dies natürlich die Folge des höheren Gehalts für Männer und die mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft, wenn sich ein Mann gleichermaßen um die gemeinsamen Kinder kümmert wie die Frau.
Schweden - Gesellschaft
Die schwedische Hauptstadt Stockholm geht nach den jüngsten Statistiken einem neuen Babyboom entgegen. Während bereits 2012 mit 28.451 Geburten 287 Babys mehr zur Welt kamen als im Vorjahr kamen allein im Januar 2013 schon 200 mehr Kinder zur Welt als im gleichen Monat des Vorjahres und nach den zu erwartenden Geburten, werden es innerhalb des ersten Halbjahres sogar 1600 mehr Geburten in Stockholm geben als in den gleichen Monaten des Vorjahres, was für viele Frauen bedeuten kann, dass sie nicht mehr im Wunschkrankenhaus gebären können, sondern zu weiter entfernten Entbindungsabteilungen weitergeschickt werden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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