Nachrichten vom 22. September 2013

Schweden - Politik
Während des internationalen Marinemanövers an der Ostküste Schwedens überwachte ein russisches Spionageboot sämtliche Phasen der Übung und kreuzte in der Ostsee zwischen Öland und Gotland. Das russische Fahrzeug, des sich permanent in internationalen Gewässern aufhielt, wird von vielen Schweden als Zeichen dafür gesehen, dass sich die Situation des Kalten Krieges wieder nähert, nicht zuletzt auch deswegen, weil Schweden die Ergebnisse der eigenen Spionagetätigkeit in Osteuropa an das amerikanische NSA übermittelte. Bereits vor wenigen Wochen hatte Putin auch eine russische Übung über der Ostsee durchgeführt, die von zahlreichen Schweden als sehr beunruhigend betrachtet wurden.
Schweden - Politik
Bei dem Streit um die Bergbautätigkeit in Schweden konnte sich Annie Lööf, Vorsitzende der Zentrumspartei und Wirtschaftsministerin, während des Parteikongresses ihrer Partei mit gerade einmal fünf Stimmen durchsetzten und die Forderung verhindern, dass Bergbauunternehmen in Schweden eine ähnlich hohe Abgabe auf das Ausbeuten von Mineralen bezahlen müssen wie in anderen Ländern. Nach Annie Lööf ist es wichtig Arbeitsplätze zu schaffen und nicht das Interesse von Samen und Gemeinden zu wahren, die sich immer häufiger gegen jeden neuen Bergbau zu wehren versuchen. Die betroffenen Gemeinden sind indes sicher, dass höhere Steuern und eine vernünftige Umweltpolitik beim Bergbau eher dazu dienen würden die Gemeinden zu entwickeln und ihnen eine Zukunft zu bieten.
Schweden - Politik/Umwelt
Åsa Romson, eine der beiden Sprecher der Grünen Schwedens, erklärte gestern deutlich, dass nach dem Willen der Partei die beiden ältesten Kernkraftreaktoren des Landes baldmöglichst abgeschaltet werden müssen und es gar nicht in Frage kommt neue Reaktoren zu bauen, was die aktuelle Allianzregierung fördern will. Nach Romson ist es ohne Probleme möglich Schweden ab 2030 mit alternativer Energie zu versorgen. Sollten die Sozialdemokraten daher im kommenden Jahr die Wahl gewinnen, so werden sie von ihren Kernkraftprojekten abrücken müssen, die ihr Vorsitzender Stefan Löfven für notwendig hält, da die Sozialdemokraten für eine Regierungsbildung die Grünen benötigen werden.
Schweden - Sport
Nachdem es in Stockholm bei einem der sogenannten Risikospiele im Fußball erneut zu Ausschreitungen kam und Hooligans im Stockholmer Fußballstadion Tele-2-Arena selbst Kinder durch das Werfen von Objekten in Gefahr brachten, klagt die Polizei die Fußballklubs an zu wenig gegen die Ausschreitungen unter Supportern zu unternehmen, denn dieses Jahr kam es nach Veranstaltungen bereits zehnmal zu Straßenschlachten. Die Fußballvereine schließen jede Schuld aus und gehen davon aus, dass die Gewalt auf den Straßen nicht ihr Problem ist, sondern ihre Verantwortung an den Toren des Stadions endet.

Schweden - Gesundheit

Obwohl die absolute Mehrheit des schwedischen Parlaments schon vor zwei Jahren entschieden hat, dass ein zu hoher Gehalt von Transfetten in Lebensmitteln, ähnlich wie in Dänemark oder Österreich, verboten werden muss, verhindern die Allianzregierung und das Lebensmittelamt die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Nach dem Landwirtschaftsminister Eskil Erlandsson soll Schweden keiner europäischen Entscheidung vorgreifen und nach dem Lebensmittelamt halten sich die schwedischen Hersteller ohnehin weitgehend an die vorgegebenen Gesundheitsgrenzen von zwei Prozent, gerechnet von der Gesamtmenge der verwendeten Fette. Dass Importware in vielen Fällen weitaus höhere Werte aufweisen, interessiert das Lebensmittelamt dabei nicht.
Schweden - Gesellschaft/Unfall
In der Nacht vom Freitag zum Samstag brach ein Teil des Boden einer Terrasse des Nachtklubs Villa Strömpis in Örebro ein und  mehrere Personen fielen durch das Loch etwa drei Meter in die Tiefe. Nach dem Unglück mussten 13 Personen ins Krankenhaus gebracht werden von denen drei auch die letzte Nacht noch im Krankenhausbett verbrachten. Der Nachtklub, der an einem normalen Freitagen jeweils etwa 1000 Gäste zählt, hatte zur Zeit des Unfalls  rund 700 Personen erwartet, die an einem Dschungelfest teilnehmen wollten, also als Tiere verkleidet die Villa Strömpis besuchen wollten.
Schweden - Gesellschaft
Der Vorsitzende des Ikeakonzerns widerspricht der Aussage eines bald erscheinenden Buches nach der die Familie Kamprad wegen Auszahlungen in Milliardenhöhe in Streitigkeiten geraten sei, denn, nach dem Vorsitzenden, ist ein solches Vorgehen nach den Satzungen der Stiftung ausgeschlossen. Das kommende Buch wurde von einem ehemaligen Spitzenmanager Ikeas geschrieben, der von sich sagt, dass er einen umfassenden Einblick in die Affäre hatte.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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