Nachrichten vom 17. Februar 2014

Schweden - Politik
Nach den jüngsten Meinungsumfragen von Sifo im Auftrag des Svenska Dagbladet und der Göteborgs-Posten zieht die rot-grüne Opposition der Allianzregierung immer mehr davon und liegt nun mit 52,8 Prozent der Wählerunterstützung um 16,8 Prozent über der Regierungsallianz, auch wenn dabei nicht berechnet ist, dass bei der Untersuchung sowohl die Christdemokraten als auch die Zentrumspartei die Vier-Prozent-Schwelle nicht überschreiten würden und die Regierung (Moderaterna und Volkspartei) sich daher mit rund 30 Prozent an Unterstützung zufrieden geben müssten.


Schweden - Politik
Auch wenn die rot-grüne Opposition (Sozialdemokraten, Grüne und Linke) gegenwärtig die absolute Mehrheit der Wähler hinter sich vereinen, ist die zukünftige Zusammenarbeit in der Regierung eine große Frage, denn die Linken stellen Forderungen, die von den Sozialdemokraten kaum erfüllt werden und eine Zusammenarbeit mit den Grünen fordert sehr viele Kompromisse von den Sozialdemokraten, denn die Grünen wollen die Benzinsteuer um mindestens 70 Öre pro Liter erhöhen, eine Steuer auf Treibstoff für Flugzeuge legen, die Umgehungsstraße in Stockholm verhindern und sie wollen die Gehälter der Lehrer erhöhen, Punkte, gegen die sich die Sozialdemokraten bisher mit aller Kraft wehren.


Schweden - Politik
Seit Bestehen der Meinungsumfragen zur Wählerunterstützung der Parteien lag die Zentrumspartei unter Annie Lööf nicht so tief wie heute, denn je nach Berechnungen und Meinungsforschungsinstitut liegt die Unterstützung der Partei gegenwärtig zwischen 2,8 und 3,2 Prozent, also weit unter der Sperrgrenze. Da Annie Lööf statt einem wirklich eigenen soliden Parteiprogramm nur Teilprogramme anderer Parteien propagiert, wird es sehr schwierig werden innerhalb der kommenden Monate die früheren Wähler zurückzugewinnen, denn selbst die Ideen wie man Kleinunternehmer stützen könnte, werden von den Unternehmern selbst kaum als sinnvoll eingestuft.


Schweden - Wirtschaft
Da der schwedische Trabsport so hoch besteuert wird wie in kaum einem anderen Land der Welt und die Regierung das Spielmonopol für in Schweden ansässigen Unternehmen nicht lockern will, da die jährlich 1,3 Millionen Kronen an Einnahmen aus Pferdewetten zahlreiche Steuervergünstigungen für Mittel- und Großunternehmen finanzieren sollen, übernehmen immer mehr ausländische Wettfirmen den Markt und die Einnahmen für den Trabsport gehen permanent zurück. Ohne Änderungen der Wettgesetze wird die Regierung Wettveranstalter im Ausland indirekt unterstützen und dem Trabsport des Landes einen großen Schaden zufügen.


Schweden - Arbeitsmarkt
Während der letzten zehn Jahre hat sich die Anzahl der Personen, die in Schweden leben und in Norwegen arbeiten mehr als verdoppelt. Gegenwärtig zählt man bereits rund 44.000 schwedische Pendler in Norwegen unter denen 40 Prozent unter 30 Jahre alt sind. Umgekehrt suchten nur 2300 Norweger einen Arbeitsplatz in Schweden. Mittlerweile pendeln selbst viele Arbeitnehmer aus Skåne, die früher in Kopenhagen arbeiteten, bis Norwegen, da dort Arbeitsplätze mit sehr guter Bezahlung zur Verfügung stehen und schwedische Arbeitnehmer geschätzt sind.


Schweden - Verkehr
Immer mehr Touristen, die während ihres Skiurlaubs in Schweden einen Motorschlitten mieten wollen um mit Höchstgeschwindigkeit durch die Schneelandschaft zu fahren, stellen fest, dass dies nicht mehr sehr einfach ist, da man mittlerweile einen Führerschein für diese Fahrzeuge benötigt, wobei sehr viele neuere Führerscheine nicht für Motorschlitten gelten und eine Sonderprüfung gefordert wird. Hinzu kommt, dass das Verlassen der für Motorschlitten vorgesehenen Bahnen eine sehr teure Angelegenheit werden kann, wie auch das Fahren unter Alkoholeinfluss.



Schweden - Umwelt

Die Umweltschutzorganisation WWF hat sich in Schweden nicht nur dadurch Feinde geschaffen indem sie die Garnelen der Nordsee auf die Rote Liste setzten, sondern auch die Liebhaber der Flusskrebse, die ebenfalls von der Ausrottung bedroht sind, wurden erbitterte Feinde. Während schwedisch Politiker ihre Einstellung zum WWF dadurch ausdrücken, dass sie nun öffentlich Garnelen der Westküste essen und die Gefahr der Ausrottung verharmlosen, haben die Besitzer der Gewässer mit Flusskrebsen eine andere Taktik und erklären, dass das Fangen der Flusskrebse diese gefährdete Art schützen wird, da die Tiere damit aufgewertet werden. Gesamt gesehen denken sie allerdings mehr an die bedrohte Kräftskivan im August, die ihnen hohe Gewinne mit Tieren bringt, die nun eben vom Aussterben bedroht sind.


Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin


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