Nachrichten vom 10. September 2011

Schweden - Wirtschaft
Während die Schweden noch vor 20 Jahren versuchten ihre Häuser und Genossenschaftswohnungen zu besitzen wenn sie in Rente gingen, sind es heute nur noch rund 60 Prozent der Schweden, die zumindest einen Teil der Hauskredite zurückzahlen. Die restlichen 40 Prozent bezahlen, häufig aus finanziellen Gründen, nur noch die Zinsen an die Banken, was dazu führt, dass Haus oder Wohnung im Pensionsalter noch ebenso hoch beliehene ist wie beim Kauf. Die schwedischen Banken fordern nun ein Gesetz, das auch das Amortisieren beim Hauskauf vorschreibt und haben, wegen den steigenden Risiken, begonnen die Kreditvergabe restriktiv zu behandeln.
Schweden - Kultur
Das schwedische Filminstitut wurde von mehreren Unternehme der schwedischen Filmindustrie angezeigt, da nachweislich Angestellte das Filminstituts in Stockholm Filme illegal kopiert haben um diese über Internet oder andere Wege der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Björn Rosengren, der Sprecher der schwedischen Filmproduzenten, findet die Angelegenheit besonders schwerwiegend, da die Piratkopien ausgerechnet von der Organisation kommt, die die Rechte der Filmer verteidigen soll.
Schweden - Gesellschaft/Recht
Innerhalb von 24 Stunden wurden an der schwedisch-norwegischen Grenze Drevsjö 18 überwiegend polnische Reisende festgenommen, die versuchten Alkohol und Zigaretten nach Norwegen zu schmuggeln. Der norwegische Zoll fand in den Fahrzeugen, die aus Schweden und vor allem Deutschland kamen, 147.000 Zigaretten, 4693 Liter Bier und 284 Liter Schnaps.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
Copyright: Herbert Kårlin

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