Nachrichten, 23. Januar 2015

Schweden - Politik
Nach der jüngsten Meinungsumfrage von Novus im Auftrag von TV4 zeigt die aggressive Taktik des Vorsitzenden der schwedischen Volkspartei, Jan Björklund, nicht den erwünschten Erfolg, denn die Partei erreicht nun nur noch eine Wählerunterstützung von 4,1 Prozent, die schlechteste Zahl, die die Partei je bei einer Umfrage von Novus hatte. Zu denken sollte dabei geben, dass die Sverigedemokraterna auch nach Novus weiterhin im Aufwärtstrend sind und nun bei einer Unterstützung von 16,5 Prozent liegen, ihre Position als drittgrößte Partei des Landes also gefestigt scheint.
Schweden - Politik
Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven und die Ministerin für Gleichstellung, Åsa Regnér, versichern in einem Debattenartikel in den Dagens Nyheter, dass die schwedische Regierung nun eine feministische Einheit sei und aktiv an der Gleichstellung der Frau arbeitet. Allerdings trifft dies nur sehr eingeschränkt zu, denn auch wenn die Ministerien gleichmäßig zwischen Mann und Frau verteilt wurden, so versprechen beide nicht, dass die Frau noch während dieser Wahlperiode den gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten wird wie der Mann, sondern geben lediglich an, dass die Frau das Recht auf Arbeit hat und sich davon selbst versorgen können soll.
Schweden - Politik
Auch wenn die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson immer wieder betont, dass der Haushalt des Landes keinen Spielraum lässt und statt höheren Zuschüssen in einigen Abteilungen eher mit Steuererhöhungen gerechnet werden muss um allein das aktuelle Niveau halten zu können, fordert der Oberbefehlshaber der schwedischen Verteidigung ab diesem Jahr, und dann jährlich, eine Erhöhung seines Budgets um drei Milliarden Kronen, eine Summer, die immer wieder einmal auftauchte und sich nun bestätigte. Nach Informationen des staatlichen Fernsehens SVT ist diese Summe auch nicht verhandelbar.
Schweden - Wirtschaft
In Schweden werden de Namen eines Produkts beim Verkauf immer wichtiger, was dazu führt, dass immer mehr „klassische“ Waren mit neuen Namen versehen werden. „Senapskål“ wurde bereits zu „ruccola“, die „äggplanta“ heißt nun Aubergine und zahlreiche andere Waren erlebten eine ähnliche Verwandlung. Die neueste Errungenschaft sind die „roten Apfelsinen“, die bisher immer als Blutapfelsinen verkauft wurde. Als Coop die „neue“ Frucht anbot, stieg der Absatz, denn der Käufer fühlt sich vom Namen Blut gestört. Die Frage ist nur noch wann diese Bewegung endet, denn noch gibt es den „blodpudding“ (Blutwurst) und die „leverpastej“ (Leberpastete).
Schweden - Wirtschaft
Um den schwedischen Milchbauern das Überleben zu garantieren,haben sich die ersten Geschäfte des Landes dazu entschlossen die Milchpreise je Liter um eine Krone zu erhöhen, die dann in voller Höhe an die Landwirte weitergegeben werden soll. Inwieweit diese Milcherhöhung von rund zehn Prozent aber tatsächlich Milchbauern helfen kann, ist ungewiss, denn um den Gedanken bei Großkaufhäusern umzusetzen, ist die Mitarbeit der Grossisten und der Händler nötig, die jedoch bei höheren Milchpreisen auch höhere Abgaben zu leisten haben und in manchen Fällen sicher auch ihren Gewinn nach oben anpassen wollen, was bedeutet, dass die Lndwirte noch 30 Öre mehr pro Liter erhalten, die teilweise wieder von Steuern aufgefressen wird.
Schweden - Kriminalität
Nach der Grenzpolizei in Stockholm findet man auf sehr vielen Fähren, die aus Riga oder Tallinn kommen zwischen 20 und 30 Kriminelle an Bord, die bei den Überfahrten wertvolle Waren nach Schweden schmuggeln oder von dort aus illegal exportieren. Da es sich bei diesen Passagieren teilweise um gefährliche Verbrecher handelt, ist auch die Sicherheit der anderen Fahrgäste auf der Fähre gefährdet und die Überfahrten bringen ein hohes Sicherheitsrisiko mit sich.
Schweden - Verkehr
Das schwedische Straßenverkehrsamt fühlt sich für das vergangene Jahr nicht in der Lage eine zuverlässige Statistik über Unfälle im Straßenverkehr vorzulegen, da die Meldungen der Polizei des Jahres so lückenhaft und unzureichend sind, dass man mit dieser Grundlage über keine sicheren Angaben verfügt. Ohne zuverlässige Zahlen ist es jedoch unmöglich Risikostellen ausfindig zu machen und den Straßenverkehr sicherer zu gestalten. Als Ursache gilt das Datenprogramm, das die Polizei im vergangenen Jahr benutzte, das mittlerweile glücklicherweise wieder verschrottet wurde.
Schweden - Gesellschaft
Journalisten der Abendzeitung Expressen konnten aufdecken, dass Prinzessin Madeleine und ihr Ehemann Chris O'Neill dem amerikanischen Finanzamt gemeinsam 350.000 Kronen schulden, da sie „vergessen“ haben einige Steuern zu bezahlen. Das schwedische Königshaus will zu den Angaben keinerlei Erklärung abgeben, da es sich hierbei um Privatschulden handelt, die nichts mit den öffentlichen Aufgaben Madeleines oder O'Neills zu tun haben. Das Finanzamt in New York hat mittlerweile das Recht Immobilien der beiden und auch das Einkommen zu pfänden.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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