Nachrichten, 20. Juli 2019

Schweden - Politik
Die schwedische Regierung hat sich, trotz Brexit, dazu entschlossen gemeinsam mit Großbritannien ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln, das über die modernste Technologie verfügen soll, und möglichst auch ohne Pilot eingesetzt werden kann. Die tatsächlichen Verhandlungen wollen die beiden Länder Ende 2020 einleiten, in denen auch die Rahmenbedingungen und die Kosten für beide Länder diskutiert werden sollen. Nach vorerstigen Berechnungen sollen die neuen Kampfflugzeuge ab 2040 einsatzbereit sein. Nach dem schwedischen Verteidigungsminister Peter Hultqvist wird auch ein hartes Brexit nichts an dieser Zusammenarbeit ändern.
Schweden - Politik
Schweden zeigt eine immer härtere Haltung bei der Migrationspolitik und weist nun, nach einer Frau aus der Ukraine, die beim Attentat in Stockholm ein Bein verlor und deshalb in der Heimat kaum noch eine Arbeitsstelle finden kann, auch einen Mann aus dem Irak aus gegen den im Irak ein Todesurteil existiert, was nach internationalen Abkommen eine Ausweisung nicht zulässt und von Amnesty International stark verurteilt wird. Ohne die Schwedendemokraten in die Regierung lassen zu wollen, zeigt auch die rot-grüne Regierung Schwedens nun, dass nur die Migrationspolitik der extrem Rechten eine Zukunft in Schweden hat, unabhängig von den Folgen für die Betroffenen.
Schweden  - Arbeitswelt
Nachdem der Gewinn des schwedischen Stahlkonzern SSAB im zweiten Quartal des Jahres einen bedeutend geringeren Gewinn machte als in der gleichen Zeit des Vorjahres, will das Unternehmen nun am Personal sparen und in Oxelsund sogar sämtliche 100 Angestellte entlassen und den Betrieb dort ganz einstellen. Als Ursache nennt die Geschäftsführung die steigenden Preise von Rohmaterial und den Rückgang im Verkauf bei der Automobilindustrie. Wie viele der rund 1000 gegenwärtigen zeitbegrenzten Verträge in den kommenden Monaten nicht mehr erneuert werden, will das Unternehmen bisher nicht mitteilen.
Schweden  - Kriminalität
Der schwedische Zoll konnte dieses Jahr bereits 26 Millionen Schmuggelzigaretten beschlagnahmen, also mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Die meisten dieser Zigaretten sollten mit Lastwagen oder Booten in Schweden eingeführt werden. Das Zollamt ist allerdings nicht nur wegen der verloren gegangener Steuer beim Zigarettenschmuggel beunruhigt, sondern vor allem auch wegen dem Gesundheitsrisiko, das damit verbunden ist, denn bei den Analysen des vergangenen Jahres fand man in diesen Schmuggelzigaretten nicht nur gesundheitsgefährdende Elemente, sondern sogar Rattenkot.
Schweden  - Gesellschaft
Schweden liegt nun, gemessen an der Bevölkerungsmenge, an der zweiten Stelle an Drogentoten innerhalb Europas. Bereits 2017 zählte man in Schweden 959 Drogentote, und die Zahl steigt jedes Jahr weiter. Heute liegt, statistisch gesehen, nur noch Estland vor Schweden. Nach Sozialministerin Lena Hallengren haben sich die Drogentoten innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt, eine Entwicklung, die unbedingt umgekehrt werden müsse. Das schwedische Problem bei Drogen liegt einerseits an den sinkenden Preisen, zum anderen an ständig neu auftauchenden Drogen. Aber auch daran, dass die Behandlungen von Süchtigen durch Ersatzmittel kaum entwickelt ist.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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