Nachrichten, 17. Oktober

Erstellt am 17. Oktober 2019 von Goteborgtown
Schweden - Politik/Gesellschaft Gestern hat sich das schwedische Parlament mehrheitlich dazu entschieden das Rentenalter zu erhöhen, was bedeutet, dass es ab dem 1. Januar des kommenden Jahres nicht mehr möglich sein wird vor dem 62. Lebensjahr in Rente zu gehen, wobei dann auch jeder Schwede bis zum 68. Lebensjahr aktiv sein darf, und beruflich aktiv sein soll. Nach Meinung der Politiker ist es nicht möglich auch in Zukunft noch eine Grundrente garantieren zu können. Problematisch ist diese Entscheidung allerdings für Schwerarbeiter und Frauen, die in Zukunft kaum noch gleichzeitig mit älteren Partnern in Rente gehen können. Schweden - Politik Mindestens 20 Gemeinden Schwedens müssen im kommenden Jahr ihre Steuern erhöhen, da es Ihnen unmöglich sein wird mit den gegenwärtig zugänglichen Summen auch nur einen Minimalservice aufrecht halten zu können. Obwohl sämtliche je Gemeinde  hohe Kosten für Modernisierungen aufbringen müssen, bekommen sie hierfür keinerlei zusätzliche Unterstützung davon der Regieurng, die der Meinung ist, dass Gemeinden lediglich lernen müssen zu sparen, ohne zu sagen in welchen Punkten die Kommunen noch sparen können, da man die Bildung und die Altersvorsorge auf einem hohen Niveau halten soll. Schweden - Wirtschaft Malmö ist die einzige Stadt Schwedens, die in grösserem Umfang von der extrem schwachen schwedischen Krone profitiert, da diese seit der Krise des Jahres 2009 nicht mehr so wenig wert war wie heute, denn für nur 69 dänische Kronen können Dänen nun in Schweden für 100 schwedische Kronen einkaufen, was dazu führt, dass eine wachsende Menge an Dänen kurz nach Malmö reisen, um dort Kleidung und Lebensmittel zu kaufen. Vor allem für Bewohner Kopenhagens ist die Fahrt von rund 30 Minuten eine gute Investition, wobei Kopenhagen natürlich kaum noch Schweden sieht, die dort handeln wollen. Schweden - Recht Nach dem Justizombudsmann und dem Verband schwedischer Rechtsanwälte kritisieren nun auch führende Kriminologen die Regieurng für das geplante Gesetz Pädophilie nicht mehr verjähren zu lassen. Außer der Regieurng glaubt niemand, dass dieses Gesetz die Anzahl der Täter reduzieren kann, da sich jeder der Täter schon heute bewusst ist, dass er schwer bestraft wird, sich Ber dennoch nicht von den Übergriffen abhalten lässt. Da man also Phädophile nicht durch aktuelle Strafen abschrecken kann, dürfte auch das neue Gesetz keinerlei Wirkung haben, sondern lediglich als Stärke der Regierung gelten, die Handlungskraft zeigen will. Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.
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