Nachrichten, 15. Mai 2017

Schweden - Politik/Gesellschaft
Die offizielle Kandidatin der bürgerlichen Parteien zur Ministerpräsidenten, Anna Kinberg Batra, hat mittlerweile, nach einer Meinungsumfrage des Instituts Novus, nur noch das Vertrauen von 20 Prozent der schwedischen Wähler und wurde selbst von den Parteiführern der Linken und der Sverigedemokraterna überholt. Sehr kritisch ist dabei zu sehen dass Annie Lööf nun mit 35 Prozent das höchste Vertrauen der Wähler genießt und sogar knapp vor Ministerpräsident Stefan Löfven liegt, da sie dadurch die inoffizielle Führungsposition aller bürgerlichen Parteien einnimmt. Für Löfven wiederum wird es zum Problem dass die grünen Parteiführer in Vertrauensfragen an letzter und an vorletzter Stelle liegen und der Regierungspartner daher kaum noch den linken Block stützen kann.
Schweden - Verkehr
Zwischen 2011 und 2015 verletzten sich in Schweden insgesamt 1076 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren durch das Fahren mit dem Moped und 1039 Jugendliche beim Fahrradfahren, also weitaus mehr als Erwachsene die zum gleichen Fahrmittel griffen, und es wurden mehr Jugendliche der Gruppe dadurch teilweise schwer verletzt als im Auto. Bei den meisten der Unfälle dieser Jugendlichen war keine zweite Person beteiligt, sondern der Unfall auf Eigenverschulden zurückzuführen, zum Beispiel das Fahren ohne Helm, das Missachten der Verkehrsregeln oder das Telefonieren auf dem Fahrrad oder Moped.
Schweden - Verkehr
Nach den Zahlen des Straßenverkehrsamts handelt es sich bei den meisten Unfällen bei denen Autofahrer während der Fahrt zum Handy greifen um Unfälle an denen keine andere Person beteiligt ist. Wie gefährlich der Griff zum Handy am Steuer sein kann, zeigt die Aufschlüsselung der Zahlen, denn 15 Prozent der Unfälle, die auf die Benutzung des Handys am Steuer zurückzuführen sind führten zu bedeutenden Schäden des Fahrers, 75 Prozent zu geringeren Schäden und nur bei zehn Prozent dieser Unfälle kam niemand zu Schaden. Nur sehr wenige der Unfälle wurden auf Grund der Benutzung eines GPS oder der Kanalsuche im Radio festgestellt.
Schweden - Gesellschaft
Nach Sara Helmersson, Forscherin an der Universität Lund, sind die Frauenhäuser Schwedens auf dem Weg eine Art Zweigstelle des Sozialamts zu werden und ihre Unabhängigkeit zu verlieren, was vor allem zu Lasten der Hilfe suchenden Frauen geht. In der Tat werden die Frauenhäuser Schwedens immer mehr von öffentlichen Geldern finanziert und müssen daher auch teilweise die Anonymität von bedrohten Frauen preisgeben und werden mehr und mehr zu administrativen Arbeiten gezwungen. Zu Beginn konnten die Frauenhäuser des Landes den Hilfe suchenden Frauen grundsätzlich eine absolute Anonymität ermöglichen, was heute nur noch eingeschränkt möglich ist.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.


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