Nachrichten, 13. Oktober 2015

Schweden - Politik
Dieses Jahr kamen bereits 86.223 Personen in Schweden an, die um Asyl ansuchten, rund 2000 mehr als während des Balkankrieges, und täglich kommen bis zu 1800 weitere Flüchtlinge an. Die Flüchtlinge des Jahres füllen, statistisch gesehen, bereits eine Stadt wie Lund, was auch erklärt, dass die Unterkünfte in mehreren Orten des Landes endgültig erschöpft sind und Neuankommende mit Bussen oft in weit entferne Orte transportiert werden müssen, damit man ihnen überhaupt ein Dach über dem Kopf bieten kann, teilweise auf Campingplätzen und in Notunterkünften. Bis Ende des Jahres werden die Flüchtlinge, die nur dieses Jahr ankamen, bereits eine Stadt wie Uppsala füllen können, die viertgrößte Stadt Schwedens. Niemand kann bisher beantworten wo diese Flüchtlinge im kommenden Jahr eine endgültige Wohnung finden können und ob es Arbeitsmöglichkeiten geben wird.

Schweden - Politik

Während der Debatte der Parteivorsitzenden Schwedens am Sonntag wurde, wie erwartet, viel über Flüchtlinge geredet, aber, wie der Verband der Lehrer konstatiert, kaum ein Wort über die Schulen und den Lehrermangel verloren, obwohl gerade die Schulen ein Drehpunkt der Flüchtlinge sind, denn bei etwa einem Drittel unter ihnen handelt es sich um Kinder im schulpflichtigen Alter für die kaum noch Räume vorhanden sind, und in den meisten der Gemeinden auch keine Lehrer mehr zu finden sind. Ohne Schulbildung wird es jedoch für diese Kinder später unmöglich sein eine Arbeitsstelle zu finden.
Schweden - Ausbildung
Nach einer neuen Statistik des schwedischen Schulamts nehmen vier Prozent der schwedischen Schulen ein Drittel aller Flüchtlingskinder auf, während 4778 Grundschulen nicht einen einzigen Flüchtling in ihren Klassen zählen. Da es sich dieses Jahr bisher bereits um 36.000 Kinder handelt, geht eine deutliche Segregation durch die Schulen, was allerdings auch darauf zurückzuführen ist, dass Flüchtlinge in Gegenden mit hohem Einwandereranteil untergebracht werden und ihnen der Zugang zu etwas wohlhabenderen Gegenden verschlossen ist, was sich wiederum nicht nur auf die Bildung der Kinder auswirkt, sondern eine Integration nahezu unmöglich macht.
Schweden - Kriminalität
Auch wenn Telefonverkäufer in Schweden bereits allgemein als unseriös betrachtet werden und kaum eines dieser Unternehmen noch nicht wegen unseriösen Geschäftsmethoden beim Verbraucheramt angezeigt wurde, so ragt nun das Unternehmen Solbrun Beta aus dieser Gruppe noch besonders heraus und muss sich demnächst auch vor Gericht verantworten. Die Verkäufer hatten angebliche Gesprächsaufnahmen von sogenannten Kunden im eigenen Studio so zusammengeschnitten, dass Personen, die einen Kauf ablehnten, durch ein telefonisches Ja eine Dauerbestellung aufgaben. Die Polizei konnte diese Machenschaft nun deutlich beweisen und begann mit den Untersuchungen der Firma.
Schweden - Kriminalität
Die Zusammenarbeit von neun europäischen Ländern in Fragen von DNA-Registern zeigt nach zwei Jahren bereits einen sehr deutlichen Erfolg, denn die schwedische Polizei konnte durch den internationalen Abgleich der DNA-Register bereits 587 Personen aufspüren, die in Schweden an einen Verbrechensplatz geknüpft werden können. Erstaunlich ist allerdings, dass sich die Mehrheit dieser Personen in nur drei Ländern aufgehalten haben, nämlich in Finnland (185 Personen), in Litauen (147 Personen) und in Österreich (104 Personen). Allerdings ist auch möglich, dass diese Länder am intensivsten mit DNA-Spuren arbeiten und ausgedehntere Register haben als die anderen europäischen Länder.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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