Nachrichten, 12. September 2016

Schweden - Politik
In der Bestrebung extrem rechte Wähler zu den bürgerlichen Parteien Schwedens zu ziehen, hat sich Jan Björklund, der Vorsitzende der Liberalen (vormals Volkspartei) dazu entschieden die Regierung aufzufordern bei blockübergreifenden Übereinkommen auch die nationalistischen Sverigedemokraterna zu den Gesprächen einzuladen, da es sich dabei immerhin um die drittgrößte Partei Schwedens handele, ein Vorstoß, den Ministerpräsident Stefan Löfven allerdings unmittelbar ablehnte. Nach Björklund macht man die Schwedendemokraten durch den Ausschluss von allen Verhandlungen zu Märtyrern, was ihnen nur zusätzliche Wähler bringen kann.
Schweden - Politik
Nachdem bereits Verteidigungsforscher den Plan die ultramodernen, gerade einmal sieben Jahre alten, JAS-39 Gripen zu verschrotten um neue noch modernere Jas Gripen E kaufen zu können, verworfen haben, kritisiert nun auch der Verteidigungssprecher der Christdemokraten, Mikael Oscarsson, den Plan der Regierung, da damit bis zu 100 Milliarden Steuergelder auf dem Schrott landen. Die JAS-39 Gripen entsprechen dem Nato-Standard und sind moderner als sämtliche Kriegsflugzeuge der schwedischen Nachbarn, sollen jedoch für Flugzeuge, die noch nicht existieren, als Bauelemente und für Ersatzteile dienen, da sonst die Kosten für die neuen Maschinen zu hoch sein werden.
Schweden - Politik
Nach Umfragen des SOM-Instituts der Universität Göteborg ist die absolute Mehrheit der schwedischen Bevölkerung gegen das Gewinnstreben in den Bereichen Schulen, Krankenpflege und Pflegedienst, auch die Wähler der bürgerlichen Parteien. Während die Mehrheit der Schweden gegen jeden Gewinn in diesen Bereichen ist, sind die bürgerlichen Parteien der Meinung, dass der Gewinn aus Steuergeldern die Qualität dieser Unternehmen heben kann und die freie Konkurrenz mit Staatsunternehmen damit im positiven Sinne gefördert wird, ohne diese Aussagen allerdings belegen zu wollen.
Schweden - Politik/Arbeitswelt
Nach einer Studie, die dem Aftonbladet vorliegt und der Regierung Ende September präsentiert wird, ist die bisherige Umorganisation der schwedischen Polizei in keiner Weise gelungen, denn bis heute haben etwa 100 Mitarbeiter keinerlei Arbeitsaufgaben und unter den rund 2500 Vorgesetzten wurden sehr viele ohne jede Kompetenz für ihre Aufgaben eingesetzt, da die sonst üblichen Auswahlverfahren außer Kraft gesetzt wurden. Die Studie soll allerdings auch belegen, dass vor der Umorganisation keinerlei Risikoanalyse erstellt wurde.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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