Nachrichten, 10. Juli 2015

Schweden - Politik/Unterricht
Statt Lehrer endgültig von einem Teil der administrativen Aufgaben zu entlasten, fordert die Regierung nun das Schulamt auf zu untersuchen wie durch Informatik die Aufgaben beschleunigt und verbessert werden können, da, nach Meinung der Regierung, zwar die notwendigen Computer in den Schulen existieren, jedoch die Kenntnisse über die sinnvolle Anwendung fehlen. Parallel dazu soll das Schulamt auch untersuchen in welcher Weise Informatik sinnvoller im Unterricht angewendet werden kann, was der Idee der individuellen Hilfe von Schülern teilweise entgegenläuft, da ein Computer Lernstörungen oder Sprachstörungen kaum feststellen kann.
Schweden - Ausbildung/Unterricht
Nachdem die Schulinspektion Schwedens bei überraschenden Kontrollen feststellte, dass die Kindergruppen in vielen Kindergärten zu groß sind und sich die Kindergärtner daher nicht ausreichend um die Kinder Kümmern können, spricht Kulturminister Gustav Fridolin nun davon dieses Problem zu untersuchen, aber statt klare Maximalgrößen zu nennen, will er nun erst einen Ausschuss einsetzen, der seinen Vorschlage nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zum kommenden Frühjahr vorlegen soll. Nach Auswertung aller Erkenntnisse will Fridolin dann im kommenden Jahr Maximalgrenzen an Kindern pro Kindergärtner einführen.
Schweden - Ausbildung
Nach den Zahlen des CSN (Centrala studiestödsnämnden) wurden im vergangenen Schuljahr rund 22.000 Schülern die Studienbeihilfe wegen zu häufigem Schulschwänzen entzogen, weitaus mehr als während der vergangenen Jahre. Diese Zahl entspricht sieben Prozent aller Schüler, was als extrem hoch betrachtet wird. Wie bereits in den vergangenen Jahren blieben auch im vergangenen Jahr mehr männliche Schüler dem Unterricht fern als weibliche und die Ziffer liegt bei Privatschulen höher als jene von staatlichen Schulen. Die Ursache dieser Entwicklung wurde bisher nicht untersucht.
Schweden - Kriminalität
Im vergangenen Jahr wurden in Schweden insgesamt 1300 illegale Waffen beschlagnahmt, rund 100 mehr als im vorhergehenden Jahr. Parallel hierzu stieg auch die Anzahl der Schießereien unter kriminellen Vereinigungen. Nach der Polizei werden die Waffen überwiegend aus anderen europäischen Ländern eingeschmuggelt, was es auch unmöglich macht die Anzahl der illegalen Waffen des Landes zu schätzen. Bei den beschlagnahmten Waffen handelt es sich sowohl um Pistolen als auch Schnellfeuergewehre und Maschinenpistolen.
Schweden - Recht
Obwohl europäische Einwanderer, die sich bereits länger als drei Monate in Schweden aufhalten, Recht auf Subventionen bei Krankheiten und Geburten haben, auch wenn sie im Heimatland nicht versichert sind, verweigern mehrere Regionen des Landes den Betroffenen diese Unterstützung. Als eine 16-jährige Rumänen ihr Kind in Schweden zur Welt bringen wollte, sollte sie im Västra Götaland, entgegen der Gesetzgebung, 250.000 Kronen für die Entbindung bezahlen, was für das junge Paar völlig unmöglich war, da beide Partner bisher keine feste Anstellung finden konnten. Die junge Frau wurde nun gezwungen eine Reise nach Rumänien zu unternehmen um ihr Kind zur Welt zu bringen.
Schweden - Immobilien
Als gestern 385.000 zukünftige Studenten Bescheid erhielten ob und an welchen Universitäten des Landes sie studieren können, kam für 20.000 unter ihnen auch das Problem der Wohnungssuche, denn genau diese Menge an Studentenwohnungen fehlt gegenwärtig in Schweden. Statistisch gesehen fehlen nun 3000 Studentenwohnungen mehr als vor fünf Jahren. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht, da der Bau von Studentenwohnungen immer teurer wird und es daher sinnlos wird an diese Bauten zu denken, denn bei den hohen Baupreisen könnten sich Studenten die Miete ohnehin nicht leisten.
Schweden - Umwelt/Ernährung
Nachdem zahlreiche fetten Fische des Vänern, Vättern und der Ostsee eine so hohe Menge an Dioxin enthalten, dass sie schon seit Jahren nur noch innerhalb Schwedens verkauft werden dürfen, und auch hier nur in begrenzter Menge gegessen werden sollen, wollen die Berufsfischer des Landes nun zumindest den sik (Felchen, auch Große Maräne genannt) durch eigene Forschungen und Analysemethoden wieder zurück an die Fischtheken bringen, da dieser im Grunde beliebte Fisch, bei neueren Tests teilweise so hohe Dioxinwerte aufwies, dass der Verkauf ganz eingestellt wurde.
Weitere Information stehen der Presse unter Pressedienste und Presseinformationen zur Verfügung.

Copyright: Herbert Kårlin

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