Music: Linkin Park – A Thousand Suns

Tja, nun ist die neue LP(Linkin Park)-LP(Langspielplatte) da. Wie lange haben die Fans nur gewartet. Das letzte Album ist ja wegen einiger ruhigerer Songs eher negativ aufgefallen. Aber ich muss sagen: Ich ziehe MINUTES TO MIDNIGHT der neuen Platte vor.

Auf jeden Track will ich ehrlich gesagt nicht genau eingehen. Ich habe die Platte durchgehört, und weiß, dass sie als Gesamtkonzept zünden muss. So werden u.a. politische Reden eingefügt, verschiedene Klanggeräusche, oder einfach stille.  Als Ganzes mag das ganz nett aussehen, aber einzeln angehört pure Langeweile. Und LP haben leider die Songs etwas kurz kommen lassen. Leider sind viele extrem poppig. Viele ‚Aaaahaaha” und Balladen Refrains, Chester nutzt seine tolle Stimme kaum aus. Viele Melodien sind sehr schlicht, manche auch nur akustische, aber richtigen Rock gibt’s kaum. Um auf 3 Songs einzugehen:
Die erste Single THE CATALYST. Klingt sehr technisch verzerrt, aber immerhin ein ganz guter Refrain. Jedoch gibt’s hier auch kaum Gitarren-Riffs zu hören, fast nur Pop-Elemente. Außerdem fehlt einfach ein kräftiger Bass oder ein gutes Schlagzeug.
Etwas Hip-Hop begegnet uns auf WRETCHES & KINGS. Dieser Song ist, wie die ganze Platte, übrigens meinen Helden PUBLIC ENEMY gewidmet. Weil die Gründungsmitglieder von LP besuchten 1991 ein PE Konzert. LP gaben später an, dass diese Auftritte sie zur Gründung der Band bewegt haben. Der Song jedenfalls ist endlich eine Spur härter als der Rest der Platte, außerdem wird oft PEs Song BRING THE NOISE zitiert. Wer sich mit Chart-Rap anfreunden kann, wird auch diesen Song mögen.
Und zum Schluss rezensiere ich das Highlight der Platte: BLACKOUT. Laut, Rockig, Metallic, LP. So was will ich von LP hören. Ein krasses Stück, das älteren Dingern wie PAPERCUT oder GIVEN UP kaum in etwas nachsteht, zudem ist der Gesang von Chester richtig emotional.
Aber bis auf die oben genannten Songs, ein Highlight, ein guter und ein mittelmäßiger Song gibt es leider fast nur Pop-Müll.
Die Platte plätschert so dahin, dass man nach BLACOUT und WRETCHES & KINGS kaum merkt, dass die Platte noch ca. 20 Minuten geht und sie dann aufhört. Sie ist nicht nur schnell vorbei, es fehlt auch an guten Songs. LP sind endgültig in der Pop-Welt angekommen. Die PUBLIC ENEMY HOMAGE reißt noch etwas bei mir raus, ändern werde ich meine Rezension aber nicht!
Linkin Park – A Thousand Suns
VÖ: 10. September 2010
Genre: Pop, Rock
3/10 Punkten
Artikel geschrieben von: G. Score

 


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