MTB-Tour am D-Day

Am Freitag, den 06.06.2014 jährte sich die Landung der Alliierten in der Normandie, der D-Day zum 70. Mal und natürlich ist dieser Tag auch für unsere Region bedeutend. Während in Frankreich die Staatsoberhäupter und Veteranen diesen Tag begingen, habe ich mich mit einer Gruppe von 6 Mountainbikern getroffen. Die Kämpfe im Hürtgenwald sind zwar nur ein kleiner Teil auf dem Weg der Befreiung, haben aber in vielerlei Hinsicht tiefe Spuren in der deutschen und alliierten Geschichte hinterlassen.

Man kann natürlich viele Schauplätze zu Fuß erwandern und so eine Menge über den Hergang, die Schicksale und die Kampfhandlungen erzählen. Mit dem Fahrrad lässt sich aber buchstäblich noch mehr “erfahren”, denn der Aktionsradius ist natürlich viel größer und so kann man den Gästen mehr zeigen und einen guten Gesamteindruck vermitteln.

HöhenprofilDie Tour, die wir gefahren sind,  startete (und endete) am Infopunkt Zerkall. Wir fuhren zum einfahren und aufwärmen zuerst in Richtung Kalltal und bewegten uns dann entgegen der Richtung, in der die alliierten Truppen 1944 vorgestoßen sind, also auf dem Kalltrail auf Vossenack zu. Der Kalltrail ist sehr steil und wir mussten immer wieder im Berg anhalten und später auch anfahren, denn hier gibt es einiges zu sehen und zu erklären. Auf dieser Runde streiften wir dann noch den Soldatenfriedhof Hürtgen, das ehemalige Minenfeld “Wilde Sau” und den Paul Boesch-Weg. Dann natürlich die alten Versorgungsstraßen im Tal der weißen Wehe und die Bunkerketten am Ochsenkopfweg in Raffelsbrand. Ein Mix aus Geschichte und längeren Fahrpassagen und daher gab es viel zu sehen, zu hören und zu erleben. An vielen Stellen würde man alleine einfach vorbei laufen oder fahren, denn sie sind nicht gekennzeichnet und daher schwer zu finden. Mit einem Guide aber sieht man Stellen, an denen Entscheidendes passiert ist, alte Stellungen und Unterstände, gesprengte Bunker und Mahnmale. So bekommen meine Gäste einen Gesamteindruck über die Vorgeschichte und was in unserer Region geschah, die Landung in der Normandie mit dem Vormarsch der alliierten Truppen, die Überschreitung der deutschen Grenze im Süden von Aachen und die anschließenden Kampfhandlungen im Hürtgenwald und die Angriffe auf Schmidt.

Hier die gesamte Route:

Gefahrene Strecke 

Hier gilt es eine Geschichte zu erzählen mit enorm vielen Fakten und Daten, Mythen und Halbwahrheiten. Natürlich kann man sich nicht alles merken aber man bekommt einen guten Eindruck und kann sich danach eine eigene Meinung bilden und das ist wichtig.

Natürlich darf der sportliche Aspekt auch nicht zu kurz kommen, daher hier die Eckdaten:

Länge: ca. 46 km

Dauer: ca. 6 Stunden, davon 3 Stunden reine Fahrzeit

Höhenmeter: ca. 800 Hm

Höchster Punkt: 500 m über NN

Gesprengter Bunker am Ochsenkopf Ein Mahnmal im Wald

Die Kalltalbrücke Soldatenfriedhof Hürtgen

Lust, auch mal dabei zu sein? Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf oder schauen sich die diese Tour mit der Nr. 44 auf unserer Homepage an.


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