mSpy – Mein Erfahrungsbericht mit der Spionage App

Die App mSpy verspricht eine ganze Menge. Man könnte fast meinen, es ist die Spionage Software für den Hausgebrauch. Doch hält mSpy das was es verspricht und funktioniert die App wirklich? Hier mein Erfahrungsbericht zu mSpy.

Als ich das erste mal von mSpy hörte, dachte ich an die üblichen Fake-Apps die angeblich dafür sorgen das man Personen einfach so über Ihr Handy ausspionieren kann. Denn davon gibt es ja mehr als genug. Aber funktionieren tut natürlich keine von denen wirklich. Und so war ich mehr als überrascht, als ich mir die Seite von mSpy das erste mal ansah.

Denn im Gegensatz zu den vorher erwähnten Fake-Apps, sah die Seite von mSpy erst mal sehr professionell aus. Spätestens bei der Übersicht der Funktionen und Möglichkeiten die mSpy angeblich bietet, wurde ich sehr Aufmerksam. Denn diese Funktionen waren alles andere als Spielzeug. mSpy kann angeblich nicht nur Personen orten, sondern die komplette Kommunikation des Handys/Smartphone protokollieren und diese dann dem Überwachenden zur Verfügung stellen. Und mit kompletter Kommunikation meine ich auch genau dies.

Zu den Funktionen von mSpy gehört die komplette Überwachung der Anrufe, ansehen von gesendeten und empfangen SMS, das lesen der gesendete/Empfangene Emails, die GPS Standort Verfolgung, die protokollierung der Internetaktivitäten (Browsing-Verlauf, Webseiten Lesezeichen), der Zugriff auf Kalender und Kontakte, das mitlesen von Chats und Unterhaltungen bei Facebook, WhatsApp, Skype, Viper und iMessage (iPhone), das Aufzeichnen von Gesprächen in der Umgebung des Handys und das ansehen von gespeicherten Fotos und Videos auf dem überwachten Gerät.

All das klang nicht nach einer Fake-App. Es klang nach der kompletten Überwachung eines Handys. Und sowas hatte ich bisher noch nicht gesehen. Zumindest nicht auf dem frei erhältlichen Markt. Vielleicht mit der Ausnahme des WhatsApp Sniffer, aber selbst dieser konnte da nicht im geringsten mithalten. Und nun war mein Interesse geweckt. Denn sollte das alles wirklich stimmen, dann war mSpy wirklich nicht zu verachten.

Ich entschloss also, mich ausgiebiger mit der App zu beschäftigen. Nach einigem Lesen und dem anschauen einiger Videos beschloss ich, mSpy am eigenen Leib oder besser gesagt, am eigenen Handy zu testen.

Der Tarif

mSpy bietet mehrer Tarife, der günstigste Tarif (Basis) liegt bei 29.99€ im Monat. Bei diesem sind aber nicht alle Funktionen enthalten und so entschied ich mich für den Premium Tarif für 49.99€ im Monat. Was tut man nicht alles für einen guten Erfahrungsbericht. ;) Neben diesen beiden Tarifen bietet mSpy auch noch einen Business-Tarif für Unternehmen den ich mir aber nicht weiter angesehen habe.

Die Testgeräte

Als Testgeräte kamen mein älteres iPhone 4S und mein Samsung Galaxy S4 zu Einsatz. Um mSpy auf einem iPhone zu installieren, ist dringend ein Jailbreak erforderlich. Ohne einen Jailbreak lässt sich mSpy nicht auf einem iPhone installieren. Mein iPhone 4S lief mit iOS 7 und dem Evasion Jailbreak. Auf meinem Galaxy S4 lief Android in der Version 4.1.2 Jelly Bean. Die Installation auf dem iPhone ging mit der Software iFun unkompliziert von statten und auch die Installation auf dem Galaxy S4 war sehr einfach. Aber das kennt man ja von Android.
Anmerkung: Seit Apple das neueste Update auf iOS 7.1 heraus gebracht hat, gibt es zur Zeit keinen funktionierenden Jailbreak für das iPhone. Wer also sein iPhone auf iOS 7.1 geupdated hat, hat momentan keine Chance mSpy auf einem iPhone zu installieren.

Der Test

Nachdem ich auf beiden Geräten mSpy installiert hatte, fiel mir als erstes auf, das die App nirgends zu sehen war. mSpy hatte also mit dem Versprechen “100% Unsichtbar!” schon mal nicht gelogen. Als nächstes rief ich ein paar Leute an, verschickte einige E-Mails und WhatsApp Nachrichten, legte ein paar Fake-Termine in meinem Kalender an und surfte mit den Handys ein wenig im Internet. Und das alles und noch mehr sollte mSpy nun also protokolliert haben.

Als nächstes meldete ich mich mit meinem Account im Control Center an und war nun wirklich gespannt, was mich erwartet. Und um ehrlich zu sein war ich wirklich erschrocken. Denn alles was ich mit meinen beiden Testgeräten vorher gemacht hatte, konnte ich nun fein Aufgelistet in meinem Browser betrachten. Das war mehr als ich erwartet hatte. Nicht nur mit wem ich telefoniert hatte war da zu sehen, sondern auch wie lange. Meine versendeten E-Mails samt Inhalt und Empfänger, meine WhatsApp Nachrichten, meine Nachrichten bei Facebook, meine neu angelegten Termine, all das hatte mSpy wirklich erfasst und konnte nun ausgewertet werden.

Ich hätte mir die Daten auch noch als PDF, DOC oder XLS File ausgeben lassen können und hätte somit das ganze sogar noch schriftlich vorliegen gehabt.

Fazit

Insgesamt hab ich mSpy zwei Wochen so ausführlich wie möglich getestet. Und nach diesem Test kann ich ganz klar sagen, Ja, mSpy funktioniert. Und zwar ohne wenn und aber. Ich habe bei diesem Erfahrungsbericht bewusst auf die Frage nach dem Datenschutz verzichtet. Natürlich gibt mSpy mit all seinen Funktionen genügend Anlass darüber zu diskutieren. Denn die Möglichkeiten der App in Verbindung mit der Nicht-Sichtbarkeit ist sicherlich nicht zu verachten. Und das nicht nur im positivem Sinne. Es muss also jeder für sich selber entscheiden, ob er diese App mit ruhigem Gewissen einsetzen würde. Vom rein technischen Stand hält mSpy das, was es verspricht. Und das war auch dass, was ich mit meinem Test erfahren wollte.

Für alle die es interessiert hab ich meine Erfahrungen in einem Video zusammen gefasst. Viel Spaß beim anschauen.

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