Mrs. Gold* fragt nach: Ida Gard

Nachgefragt. Vor einigen Wochen trafen wir die dänische Sängerin Ida Gard in Düsseldorf und durften ihrem Konzert bei wohnen. Vorab durften wir ihr ein paar Fragen zu ihrem Album "Doors" und ihrem Weg zur Musik stellen.Mrs. Gold* fragt nach: Ida GardMrs. Gold*: Dein aktuelles Album heißt „Doors“. Welche Bedeutung hat dieser Begriff für dein Album?Ida Gard: Mein dänischer Produzent schlug mir vor das Album so zu nennen. Das machte Sinn, denn der Track „Doors“ ist ein signifikanter Song auf der Platte. Er soll etwas großes sein, etwas dass einem Türen öffnet. Die Tür ist ein Symbol für die Möglichkeiten, die man im Leben ergreifen kann oder auch nicht.
Mrs. Gold*: Welcher Song liegt dir am meisten am Herzen und warum?Ida: Puh, ich glaube ich habe einige Favoriten. Einer davon ist auf jeden Fall „Doors“. Und natürlich „Germany“, „Good Enough“ und „If I Were Crazy“. Ich weiß nicht genau warum. Ich mag Songs die nicht nur happy sind, ich mag auch dunklere Lieder. Meine Songs sind sehr detailliert und sollen eine bestimmte Stimmung erzeugen.
Mrs. Gold*: Wie hast du den Weg zur Musik gefunden? Ida: Ich habe mit neun Jahren angefangen Klavier zu spielen. Mit 14 habe ich dann richtig angefangen mit der Musik und für mich selbst entdeckt, was Musik bedeutet. Erst habe ich gedacht, ich werde Jazz-Sängerin. Ich wusste noch nicht genau was ich machen soll, als ich anfing Songs zu schreiben. Mit 18 Jahren habe ich dann angefangen Texte auf Englisch zu schreiben. Da habe ich gemerkt, dass ich ein Talent fürs Songwriting habe. Diese Erkenntnis zeigte mir den Weg, den ich gehen will.
Mrs. Gold*: Woher bekommst du deine Inspiration?Ida: Viele Songs habe ich in New York geschrieben. Ich war drei Monate dort und nahm an einem Songwriting-Contest teil. Menschen um mich herum inspirieren mich. Ganz alltägliche Situationen. Als ich den Film Pretty Woman sah, hat er  mich z.B. zum Lied „Litte Miss Vivian“ inspiriert.
Mrs. Gold*: Was möchtest du den Zuhörern mit deiner Musik mitteilen?Ida: Ich erzähle mit meiner Musik persönliche Geschichten darüber, wie die Welt aus meiner Sicht funktioniert. Viele können sich dabei wieder finden, die Songs sind einfach menschlich. Man kann mich als Person dadurch kennen lernen. Das macht die Musik, sie öffnet Menschen und macht sie für andere präsent. Sie verbindet Menschen.
Mrs. Gold*: Was war das Beste was dir im letzten Jahr passiert ist?Ida: Auf jeden Fall die Tour mit Bob Dylan in Dänemark im Juli, ich habe ihn als Support begleitet. Es war toll vor 5.000 Leuten aufzutreten und positives Feedback zu erhalten.
Mrs. Gold*: Wie sieht das neue Jahr für dich aus? Was hast du geplant?Ida: Wir starten im Februar eine weitere Tour in Deutschland. Und ich habe viele neue Songs geschrieben, die wir aufnehmen werden. Ich weiß noch nicht, ob daraus ein oder mehrere Alben werden. Ich lasse mich überraschen.
Mrs: Gold*: Welche Frage beantwortest du in einem Interview gar nicht gerne?Ida: Hmmm… die schwierigste Frage ist eigentlich die nach der Inspiration. Was aber auch oft gesagt wird ist, dass ich mich wie Alanis Morissette anhöre. Es ist ok, aber man hört es halt sehr oft. (ld)

Tourdaten und Ticktes findet ihr hier.Weitere Infos: Konzertbericht Ida Gard



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