Movie // Vaterfreuden

Erstellt am 17. Februar 2014 von Glamourisious @_glamourisious_
Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich meine erste Rezension geschrieben und hatte damals schon gesagt das in Zukunft die ein oder Andere folgen wird.  Letzten Mittwoch war ich mit meiner Schwester in Vaterfreuden, dem neuen Matthias Schweighöfer Film. Jetzt gibt es die einen die mit den Augenrollen werden und sagen "Och nö nicht schon wieder so eine Schnulze" und die anderen die völlig aus dem Häuschen sind voller Vorfreude auf den Film. Matthias Filme sind nicht die klassichen deutsche liebes schnulze wie man sie z.B. von Till Schweiger kennt. Nein seine Filme bei denen er Regisseur, Produzent und Schauspieler war, haben neben der Liebesgeschichte mehr zu bieten. Sie sind witzig, regen zum Nachdenken an und reißen einen wirklich mit. Frau Ella hat mir schon super gefallen weil er ein wenig das Leben beschreibt wie es sein kann und Vaterfreuden reiht sich jetzt auch in Reihe dieser Filme ein. Das besondere an unserer Vorstellung war wie schon bei Frau Ella das Matthias höchstpersönlich, im Rahmen seiner Kinotour zu gast war. Auch dieses mal kam er nicht alleine und brachte wie er so schön sagte das Nürnberger Christkind mit: Tom Beck. Der Besuch der beiden war wieder mal der Beweis das auch erwachsene Frauen ab und zu wieder zum Teenager werden, da bekommen der Zalando Boote und der Alljährliche Schlussverkauf wirklich Konkurrenz. Als besonderes Highlight gab es neben den beiden noch einen Gast zum Abschluss der Tour. Ricky Dean Howard der den Titelsong "Tears will fall" beigesteuert hat, war auch da und gab das lied zu seinem besten. Wie schon das letze Mal gab es auch dieses mal wieder Autogramme und Fotos. Das kam auch dieses mal wieder einem Überlebenskampf gleich. Stellt sich mal einer an die 300 hysterisch, kreischenden Mädels vor. Da sei es Matthias verziehen das er am Ende, nach ca 1 1/2 Stunden Autogramm und Fotowünschen, nicht  mehr jedem Fotowunsch erfüllte. So eine Kinotour ist neben dem spaß Faktor bestimmt eines, nämlich anstrengend. Mir wäre wahrscheinlich schon ein Tag genug als Hut ab dafür das er die letzen zwei Wochen wirklich jeden Tag in mindestens einem Kino viele Fans glücklich gemacht hat. Leider habe ich auch dieses mal nicht geschafft ein scharfes Foto von den beiden und mir zu ergattern. Mit Matthias konnte ich leider aus genanntem Grund kein Foto ergattern aber ein nächstes mal kommt mit Sicherheit und das wichtige sind die Bilder in meinem Kopf. Jetzt aber mal zum wirklich gelungenen Film.

Worum geht es?Felix (Matthias Schweighöfer) ist mit seinem Junggesellendasein völlig zufrieden bis sein Bruder Henne (Friedrich Mücke) mit seinem Frettchen Karsten bei ihm einzieht. Henne eröffnet ihm das er seit geraumer Zeit seinen Lebensunterhalt mit Samenspenden verdient, was Felix ihm nachmacht. Doch dann passiert es, das Frettchen verbeißt sich in Felix Kronjuwelen und sterilisiert ihn. Plötzlich merkt Felix das da in ihm doch der Kinderwunsch schlummert und er nicht nur Spender sonder auch Vater sein möchte. Nun versucht er heraus zu finden wer die Empfängerin seiner Spende ist und erfährt durch die Mithilfe seines Bruders das die Fernsehmoderatorin Maren (Isabel Polak) die Mutter seines Kindes wird. Maren befindet sich jedoch in einer Beziehung mit Ralf (Tom Beck) und ist drauf und dran diesen zu heiraten. Felix lässt sich trotz alle dem nicht unterkriegen und versucht mit allen Mitteln Marens Herz zu erobern um doch noch seine Vaterfreuden zu bekommen.

FazitEin wirklich klasse Film der 110 Minuten voller Witz, Charme  und Romantik verspricht. Auch was die Musikauswahl betrifft hat Herr Schweighöfer wieder ins Schwarze getroffen und für jede Szene die passende musikalische Untermalung ausgesucht. Ich habe die ein oder andere Kritik gelesen und kann das doch eher magere Urteil nicht so ganz verstehen. Dort heißt es z.B. "seine immerzu gleichen Sunnyboy- netter-typ-von-Nebenan-Rollen sind dermaßen ausgelutscht" oder das die Geschichte nur abgepaust ist (Romanvorlage "Fettsack" von Murmel Clausen) und er seine Schauspielerischen Fähigkeiten durch die Regie auf das Nötigste reduziert. Ich finde Matthias überzeugt hervorragend als Regisseur, Produzent und Schauspieler und zeigt damit das es auch in Deutschland durch aus gute Filme gibt. Das soll ihm erst einmal einer nachmachen. The Wulf of Wallstreet verdrängt er schon in er ersten Woche spielend leicht von Platz eins und auch der Anteil der Herren in den Kinosälen ist überraschend hoch. Das heißt den Fans gefällt das was er tut und das ist wohl das wichtigste, denn bleiben die Kinosäle leer kann er einpacken. Es würde mich deshalb nicht wundern wenn er in Zukunft nicht den ein oder anderen Internationalen Kinopreis einheimst was bei der Leistung auch gerechtfertigt ist. Habt ihr den Film schon gesehen? Was sagt ihr dazu, seid ihr mit mir einer Meinung oder gebt ihr den Kritikern recht?

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